Karneval

Prinz Jens I. schwingt Narren-Zepter in Bamenohl

"Bamel Helau" schallt es durch den ganzen Saal, als der neue Prinz Jens Schack auf der Bühne steht.

"Bamel Helau" schallt es durch den ganzen Saal, als der neue Prinz Jens Schack auf der Bühne steht.

Foto: Voss

Bamenohl.   Die neue Tollität der Bärmelsker ist Altgardist der Prinzengarde, ein Aktivposten im Männerballett und Offizier im Schützenverein

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Toll verkleidete Närrinnen und Narren, ein singender Präsident und ein strahlender Prinz, das alles garniert mit fröhlicher Karnevalsstimmung waren schon zu Beginn der Prunksitzung der Bärmelsker Carnevals Gesellschaft die Vorboten dafür, dass das Stimmungsbarometer am Samstag in der Schützenhalle schnell steigen würde.

Jens Schack, die neue närrische Tollität, die die Nachfolge von Prinz Markus Florath antrat und maskiert, begleitet von zwei Gardistinnen, durch die applaudierende Menge einmarschierte, ist ein echter Karnevalsjeck, Schütze und Vereinsmensch. Der selbstständige Elektromeister ist Altgardist der Prinzengarde Bamenohl, ein Aktivposten im Männerballett „Ballermänner“, Offizier im Schützenverein Bamenohl und Vorstandsmitglied in der Schützenbruderschaft Rönkhausen.

In Rönkhausen wohnt der verheiratete Vater eines dreijährigen Sohnes, er hat jedoch die Verbindung zu seinem Heimatort immer aufrecht erhalten. In seiner Freizeit schiebt Prinz Jens Schack laut eigener Aussage eine ruhige Kugel im Kegelclub „NO`MAM“ und ist Mitglied im Doppelkopfclub. Sein Motto: „Es gibt immer was zu tun“, scheint dabei stets Gültigkeit zu haben. Regentschaften hat er schon früher übernommen und regierte 2004 als Jungschützenkönig in Bamenohl und gerade mal zwei Jahre später als König.

Wo wir sind, ist Bamel

Vor der Inthronisation der neuen Tollität und seiner Antrittsrede in Reimform machte Sitzungspräsident Björn Fuhrmann eine gute Figur als Sänger. „Wo wir sind, ist Bamel“ sozusagen die Parodie auf den „Höhner-Song“ „Wo mir sin is Kölle“ stimmten die bestgelaunten Gäste mit ein. Den guten Rat des Präsidenten „Drum lasst uns im Jetzt und 2019 leben und heute Abend so manches Gläschen heben“ beherzigten die Trolle, Punker, Pierrots, Matrosen und wer sich sonst noch so in der Halle tummelte schon bevor er ihn ausgesprochen hatte.

Wie auf einem Banner deutlich lesbar „Schützenhalle - Narrenfalle“, nahmen das die Buntkostümierten schnell wörtlich. Die ersten Schunkelrunden, angestimmt von der Elsper Band „Hit Mix“, sorgten für einen Blickfang im Saal. Mit Blick auf die neue Band bei der Prunksitzung betonte Björn Fuhrmann: „Ich bin ein Fan, froh und stolz, dass wir mit „Hit Mix“ einen Coup landen konnten.“ Einen Coup landeten die Verantwortlichen der Bärmelsker Carnevalsgesellschaft sicherlich auch mit dem Programm, das für Begeisterung sorgte. Im Anschluss an den Auftritt der Eigengewächse, der Jugendprinzengarde, ging es Schlag auf Schlag auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Neben dem Heimspiel, das auch die Prinzen- und die Funkengarde sowie die „Ballermänner“ genossen, gab es fliegende Tanzbeine, akrobatische Einlagen und synchrone Schrittfolgen auch von den Tänzerinnen und Tänzern der befreundeten Karnevalisten aus Dünschede, Olpe und Grevenbrück.

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