WP-Mobil

Rollende Redaktion: WP gastiert in Attendorn-Windhausen

Die Westfalenpost macht nächste Woche mit ihrem WP-Mobil Station in Windhausen (hier ein Symbolbild).

Die Westfalenpost macht nächste Woche mit ihrem WP-Mobil Station in Windhausen (hier ein Symbolbild).

Foto: Flemming Krause / WP

Windhausen.  Am 21. Januar stehen wir Rede und Antwort in der Dorfschänke in Windhausen. Nicht nur ein neues Wohnbaugebiet ist den Anwohnern ein Anliegen.

Zum Abschluss unserer ersten Reise durch den Kreis Olpe im Rahmen unserer WP-Mobil-Aktion gastiert die Westfalenpost kommende Woche Dienstag, 21. Januar, in dem 600-Einwohner-Dorf Windhausen. Los geht es um 17 Uhr in der Dorfschänke in der Ortsmitte. Wir freuen uns auf möglichst viele Gäste, die mit uns darüber sprechen, was Windhausen besonders macht oder dem kleinen Örtchen an der L 697 fehlt. „Besonders bei uns ist das hohe ehrenamtliche Engagement. Wir liegen zudem idyllisch am Stadtrand, sind aber trotzdem schnell in der Stadt“, sagt Kevin Risch, Anwohner und SPD-Ratsmitglied.

Die aktuellen Themen

Wie in vielen anderen Dörfern des Kreises auch, ist Windhausen dringend auf mehr Bauplätze angewiesen. Deswegen soll am Ortsrand am Ende der Höhenstraße eine neues Wohnbaugebiet entstehen. „Es ist für die Entwicklung unseres Dorfes enorm wichtig, den bauwilligen, jungen Windhausern geeignete Flächen zur Verfügung zu stellen. Wir brauchen kein überdimensioniertes Baugebiet, sondern kleinere Lösungen, die sich am Bedarf orientieren.“

Unmittelbar gegenüber der Dorfschänke liegt der Dorfplatz, der sich verändern soll. Zudem steht in diesem Jahr eine besondere Premiere auf dem Programm: Am 1. Mai veranstalten Windhausen und der Nachbarort Lichtringhausen ein gemeinsames Fest unter Beteiligung aller Vereine. Initiator ist der Musikverein Blau-Weiß Lichtringhausen in Kooperation mit dem Schützenverein Windhausen. Hintergrund: Im Lichtringhauser Musikverein sind viele Windhauser aktiv. Der Erlös dieser Veranstaltung wird dem Kinderhospiz in Olpe zugutekommen.

Weitere Themen sind beispielsweise die energetische Sanierung der Schützenhalle und die geplante Sanierung des Kunstrasenplatzes samt neuester LED-Technik.

Das Vereinsleben

In Windhausen spielt das Vereinsleben eine große Rolle. Die Windhauser engagieren sich ehrenamtlich unter anderem im Schützenverein, im Motorradclub, in der Feuerwehr oder in der Männer-Tanzgruppe „Crazy Dancers“.

Nicht zu vergessen die Rentnergemeinschaft, die sich im vergangenen Jahr etwa um den neuen Bouleplatz neben der Dorfschänke gekümmert hat. Die Gastwirtschaft selbst ist Gastgeber unter anderem für den Knobelclub, Stammtische oder auch die Kegel-Clubs.

Die Infrastruktur

Ein wichtiges Anliegen für die Windhauser Bürger war die Sanierung ihrer Landstraße vor dem geplanten Neubau. Aus der einstigen Buckelpiste ist eine Straße geworden, die jedoch von manchem Autofahrer viel zu schnell befahren wird. Möglicherweise kommt hier eines Tages ein Geschwindigkeitsdisplay hin, das allerdings muss die Politik entscheiden hin. Stolz sind die Windhauser auf ihren schönen Spielplatz und sie sind froh, einen eigenen AWO-Kindergarten vor der Haustüre zu wissen. Darüber hinaus finden sich in dem kleinen Attendorner Dörfchen eine Zweigstelle des Jugendzentrums, eine Dorfgarage sowie drei landwirtschaftliche Betriebe.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben