Feuer

Schon wieder Brand in einem Olper Entsorgungsbetrieb

In dem Olper Entsorgungsbetrieb Remondis hat es am Dienstagmorgen erneut gebrannt.

In dem Olper Entsorgungsbetrieb Remondis hat es am Dienstagmorgen erneut gebrannt.

Foto: Volker Eberts

Olpe.  In dem Olper Entsorgungsbetrieb Remondis hat es am Dienstagmorgen gebrannt. Rund 400 Kubikmeter Restmüll hatten sich in einer Halle entzündet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ist die Olper Feuerwehr am Dienstag Morgen zu einem Müllbrand in einem Entsorgungsbetrieb gerufen worden. Aus noch ungeklärter Ursache hatten sich etwa 400 Kubikmeter Restmüll in einer Lagerhalle des Wertstoffhofs der Firma Remondis im Gewerbegebiet Rother Stein entzündet. Dadurch und bedingt durch die Wetterlage war keine Rauchwolke über dem Betriebsgelände nahe des Kreisverkehrs (B 55) bei Neuenwald zu sehen.

In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Unternehmens hatte die Feuerwehr den Brand nach gut einer halben Stunde unter Kontrolle. Die Feuerwehr Olpe war gegen 7.45 Uhr mit sechs Löschfahrzeugen und etwa 50 Einsatzkräften aus Olpe und aus Oberveischede zum Gewerbegebiet Rother Stein ausgerückt.

Wasserversorgung steht schnell

Eine Wasserversorgung vom nahe gelegenen Löschteich bis zur Einsatzstelle war schnell aufgebaut, so dass die Bekämpfung der Flammen schnell beginnen konnte. Mitarbeiter des Unternehmens zogen mit schwerem Gerät den brennenden Müllhaufen auseinander, so dass auch zunächst nicht sichtbare Brandnester schnell abgelöscht wurden.

Die ersten Einsatzkräfte konnten bereits nach einer Stunde wieder abrücken, eine Brandwache für Nachlöscharbeiten blieb vor Ort. Jan Weiskirch, Sprecher der Feuerwehr Olpe, sagte: „Wir hatten die Lage schnell im Griff.“ Menschen kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden, die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest, ist aber überschaubar.

Bereits zum dritten Mal in wenigen Wochen sah sich die Wehr im westlichen Kreisgebiet mit einem Brand in einem Abfallentsorgungsunternehmen konfrontiert. Am Freitag, 4. Mai, hatten sich gewerbliche Reststoffe auf dem Gelände der Firma Hufnagel Service, quasi Nachbar des jetzt betroffenen Unternehmens, selbst entzündet. Eine riesige schwarze Rauchwolke zog damals Richtung Biggesee. Menschen kamen nicht zu Schaden. Insgesamt waren 130 Feuerwehrleute, Rettungsdienst, DRK und Polizei im Einsatz.

Am 27. Juni folgte der nächste „Abfalleinsatz“ auf dem Gelände des Entsorgungsunternehmens Remondis im Gewerbegebiet Biebickerhagen/Waar bei Saßmicke. Durch einen fahrlässig ausgelösten Funkenflug wurden 500 Kubikmeter Hausmüll in Brand gesetzt und lösten einen Großeinsatz der Feuerwehr aus.

Brand durch Funkenflug beim Schreddern?

Die genaue Brandursache für den Brand am Mittwoch morgen auf dem Wertstoffhof ist noch unklar. Möglicherweise wurde das Feuer durch Funkenflug beim Schreddern des Materials verursacht.

Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr hatte am Dienstag Morgen zunächst einen „Industriebrand groß“ gemeldet, um den es sich aber nicht handelte. Christian Hengstebeck, Leiter der Feuerwehr Olpe, liefert die Erklärung dafür: „Wegen der Häufung von Bränden in Entsorgungsbetrieben in den letzten Wochen haben wir vorsorglich ein größeres Stichwort ausgegeben.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Mehr zum Thema
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik