Waldjugendspiele

Schüler aus dem Kreis Olpe auf Erkundungstour durch den Wald

Die 3. Klasse der Gallenbergschule nimmt an den Waldjugendspielen 2018 des Forstamtes Kurkölnisches Sauerland teil. Mit auf dem Foto Marc Muckenhaupt des Regionalforstamtes (links).

Foto: Jana Wehmann

Die 3. Klasse der Gallenbergschule nimmt an den Waldjugendspielen 2018 des Forstamtes Kurkölnisches Sauerland teil. Mit auf dem Foto Marc Muckenhaupt des Regionalforstamtes (links). Foto: Jana Wehmann

Olpe.   Zum 31. Mal finden vom 11. bis 14. Juni im Kreis Olpe die Waldjugendspiele statt. Insgesamt nehmen rund 1200 Kinder aus 37 Schulen teil.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Zwischen Stöcken, Ästen und Büschen findet für 1200 Schüler aus dem Kreis Olpe vier Tage lang der Unterricht statt. Bei den Waldjugendspielen des Forstamtes Kurkölnisches Sauerland sollen die Kinder hautnah die Zusammenhänge der Natur erleben.

Bereits zum 31. Mal finden vom 11. bis 14. Juni die Waldjugendspiele für die Klassen drei des Kreises statt. 37 Schulen mit 55 Klassen nehmen an der Veranstaltung teil und lernen in sieben Parcours das Ökosystem Wald kennen. Ziel ist es, den Kindern spielerisch Wissen und Erfahrungen zu vermitteln, ein positives Naturverständnis zu wecken und das Prinzip einer nachhaltigen Nutzung zu erklären.

Praxisnahe Spiele

Bei der Frage, was die oberste Waldregel sei, fliegen fast alle Finger der Drittklässler der Gallenbergschule nach oben. „Nicht laut sein“, antwortet Schülerin Anna auf die Frage ihrer Lehrerin. Im Mittelpunkt der Waldjugendspiele steht das Naturerlebnis, das durch ein genaues Hinhören und Entdecken geweckt wird. Auf den 1,5 bis drei Kilometer langen Parcours stellen die Schüler ihr Geschick und ihre Beobachtungsgabe sowie detektivischen Spürsinn unter Beweis und lösen verschiedene Aufgaben im Hinblick auf das Ökosystem Wald. Die Parcours dauern rund zweieinhalb Stunden und beinhalten neun bis 15 Stationen, bei denen die Schüler sowohl im Team als auch einzeln arbeiten. Beispielsweise umfasst der „Waldweg Grenzenlos“ die Suche nach verschiedenen Tieren auf einem Hochsitz, einen Vertrauensgang durch den Wald, eine Holzvermessung, Zapfenwerfen oder das Erraten verschiedener Geräusche beim Waldkonzert.

Die Revierförster nehmen neben 35 Grundschulen auch zwei Förderschulen in Empfang und leiten anschließend die Gruppen klassenweise, begleitet von ihren Lehrkräften, auf die verschiedenen Pfade.

Vor Beginn der Waldspiele erhalten die Lehrer eine Einweisung und durchlaufen einen Probegang durch die Stationen, so dass die Lehrer ihre Schüler durch den Wald leiten können, sagt Marc Muckenhaupt vom Regionalforstamt.

Höchste Teilnehmerzahl

Die Teilnehmerzahl sei zwar rückläufig, dennoch weisen die diesjährigen Waldjugendspiele durch das Engagement von nordrhein-westfälischen Waldbesitzern, Lehrkräften und Mitarbeitern der Regionalforstämter bundesweit die höchste Teilnehmerzahl auf, so Muckenhaupt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik