Schützenwesen

Schützenverein Rehringhausen: Vitt und Nies ausgezeichnet

Kreisoberst Markus Bröcher (links), der Vereinsvorsitzende Fabian Kubsch (rechts), Beiratsmitglied Christian Ratte (zweiter von rechts) mit den Geehrten Walter Vitt (zweiter von links) und Berthold Nies.

Foto: Nicole Voss

Kreisoberst Markus Bröcher (links), der Vereinsvorsitzende Fabian Kubsch (rechts), Beiratsmitglied Christian Ratte (zweiter von rechts) mit den Geehrten Walter Vitt (zweiter von links) und Berthold Nies.

Rehringhausen.   Maximilian Zeppenfeld regiert ab sofort mit Alessandra Lukas. Für die 22-Jährige aus Hessen war es das erste Schützenfest überhaupt.

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Schützenfeste zu feiern ist eines der Hobbys des neuen Rehringhauser Königs Maximilian Zeppenfeld, wie er selber erklärte. Da lag es wohl auf der Hand, dass er irgendwann mal auf den Vogel schießen würde. Mit der spontanen Entscheidung, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, überraschte der 24-Jährigen am Samstag so manch einen an der Rehringhauser Vogelstange.

Mit seinem Bruder Julius Zeppenfeld, seinem Cousin Lukas Sondermann, dem Vereinsvorsitzenden Fabian Kubsch, Michael Vitt, Sohn des 25-jährigen Jubelkönigs, und Mike Lorenz lieferte sich Maximilian Zeppenfeld einen kurzen, spannenden Schusswechsel.

Bereits mit dem 48. Schuss war der Garaus des einst stolzen Aars besiegelt und die neue Majestät jubelte. „So ein kurzes Schießen hat es in Rehringhausen noch nicht gegeben“, kommentierte Vorjahreskönig Christoph Scheppe. Er weiß, wovon er spricht. Bis er im vergangenen Jahr den Aar erlegte, knallten die Büchsen nämlich 214 Mal. Zu seiner Königin erkor sich Maximilian Zeppenfeld die Lehramtsstudentin Alessandra Lukas aus Ober-Issingheim bei Frankfurt. Die 22-Jährige feiert zum ersten Mal Schützenfest in Rehringhausen und das gleich als Königin.

Alle haben mitgefiebert

Alessandra Lukas hatte sich schnell mit dem Gedanken angefreundet für ein Jahr das Rehringhauser Schützenvolk zu regieren und sagte im Gespräch mit unserer Zeitung: „Wir drei Königinnen in spe der Familien Zeppenfeld und Sondermann haben an der Vogelstange richtig mitgefiebert. Egal, wer König geworden wäre, jeder hätte sich für jeden gefreut.“

Auf Nachfrage, ob sie in die Planungen des Königs involviert war, antwortete die strahlende Majestät: „Maximilian hat es mal angedeutet.“ Blieb nur noch eine kleine Herausforderung: Die Kleiderfrage. Und auch dieses eigentlich nicht vorhandene Problem wurde schnell gelöst. „Wir haben gemeinsam Kleideranprobe gemacht“, lachte Allessandra Lukas.

Überraschung am Sonntag

Nachdem sich das neue Königspaar am Samstag bereits kräftig feiern ließ, gab es am Sonntag eine Überraschung. Kreisoberst Markus Bröcher und Christian Ratte, Beiratsmitglied im Kreisschützenbund Olpe für das Stadtgebiet Olpe, statteten dem Schützenfest mit zwei höchsten Orden im Gepäck einen Besuch ab.

Walter Vitt und Berthold Nies wurden mit der dritten Ordensstufe des Sauerländer Schützenbund für hervorragende Verdienste geehrt. Erstgenannter trat 1989 als Offizier in den Vorstand ein. Seit 1997 bekleidet er das Amt des Fahnenoffiziers. „In den letzten 29 Jahren zeichnet sich Walter Vitt durch seinen stetigen Einsatzwillen aus. Mit seiner stets fröhlichen und humorvollen Art hat er eine tolle Gabe, andere Offiziere nicht nur für anstehende Arbeiten mitzureißen“, lobte Kreisoberst Markus Bröcher. Berthold Nies wurde 1991 zum Beisitzer gewählt.

Seit dem Jahr 2000 bekleidet er zusätzlich das Amt des Königsoffiziers. Auch hier fand Markus Bröcher die passenden Worte: „27 Jahre Vorstandsarbeit zeichnen Berthold Nies aus. Das Wohl des Schützenvereins stand in all den Jahren für ihn im Vordergrund.“

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