Schützenverein

Schützenverein Schreibershof trägt seine Fahne nach Rom

Diakon Paul-Georg Bartscher (dritter von rechts) segnet den Bus, der dem Schützenverein Schreibershof zur Verfügung gestellt wird. Auch Bürgermeister Uli Berghof (dritter von links) ist beim Treffen dabei.

Diakon Paul-Georg Bartscher (dritter von rechts) segnet den Bus, der dem Schützenverein Schreibershof zur Verfügung gestellt wird. Auch Bürgermeister Uli Berghof (dritter von links) ist beim Treffen dabei.

Foto: Nicole Voss

Schreibershof.  Der neue Bus vom Autohaus Hoppmann in Olpe ist das Transferfahrzeug für eine besondere Aktion: Schreibershof Schützen tragen ihre Fahne nach Rom.

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Der Bus, den Steffen Hausschild, Geschäftsführer des Autohauses Hoppmann in Olpe, am Samstag an den Schützenverein Schreibershof übergab, ist nagelneu, vollgetankt, von Diakon Paul-Georg Bartscher gesegnet und quasi startklar.

Doch noch sind es rund vier Wochen, bis sich der Siebensitzer in Bewegung setzt. Ab dann wird so mancher Kilometer auf dem Tacho landen. Der Bus ist das Transferfahrzeug für eine besondere Aktion: Der Schützenverein St. Laurentius Schreibershof trägt unter dem Motto. „Glaube, Sitte, Blasenpflaster“ in seinem 110-jährigen Bestehensjahr seine Fahne nach Rom. Zu Fuß, versteht sich.

1360 Kilometer quer durch Deutschland, über die Alpen, weiter durch Österreich und Italien, nach Rom. Dabei gehen die Schützen ein gutes Stück auf der Via Romea. Die historische Route aus dem 13. Jahrhundert von Stade bis Rom soll ganz nebenbei die Augen öffnen für eine schon lange vorhandene gemeinsame europäische Geschichte mit ihren religiösen, verkehrsmäßigen und kulturellen Aspekten.

80 Tage unterwegs

Die Wanderung wird etwa 80 Tage dauern. Die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. 130 Mitwanderer werden auf einer oder mehreren der 84 Etappen dabei sein, wenn das Aushängeschild des Schützenvereins zur Segnung in die Heilige Stadt gebracht wird. Dazu haben sich 28 Teams à drei Personen gebildet. Beim Start am 21. Juli marschieren natürlich die Fahnenoffiziere Michael Fernholz, Sven Schröder und Thorsten Fernholz mit dem Vereinsvorsitzenden Andreas Dörner los. Die erste Etappe führt von Schreibershof über Krombach.

Das nächste Team wartet

Pünktlich zur Ankunft des Quartetts am ersten Etappenziel, setzt sich der zur Verfügung gestellte Bus, mit dem nächsten Team in Schreibershof in Bewegung, um die Wanderung zu Fuß fortzusetzen. Ein Prozedere, dass sich während der geplanten 80 Tage einige Male wiederholen wird. „Wir schätzen, dass am Ende etwa 45.000 Kilometer auf dem Tacho sind“, erklärt Sebastian Heuel, vom Orga-Team.

Zum Orga-Team gehören weitere sechs Personen um den Vorsitzenden Andreas Dörner, die das Projekt von der Pike auf geplant haben. Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen, sind auch die zahlreichen Unterstützer. Diese waren am Samstag im Rahmen der Fahrzeugübergabe eingeladen. Das Grillteam um Sven Schröder, das übrigens beim Grillwettbewerb im Rahmen des Ernte- und Tierschaufestes den zweiten Platz belegt, scheute die heißen Temperaturen nicht und sorgte für Gaumenfreuden.

Abgerundet wurde das lockere Treffen im Biergarten des Gasthof „Zum Bremer“ von gekühlten Getränken. Die übrigen Spenden- und Sponsorengelder werden im Anschluss einem sozialen Zweck zur Verfügung gestellt.

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