Schulentwicklungsplan Olpe

Schulstandort Dahl bleibt stabil

Olpe.  Die Grundschuleltern aus Dahl/Friedrichsthal können erst einmal aufatmen.

Der Teilstandort der Katholischen Grundschule Düringer in Dahl bleibt auch in naher Zukunft stabil. Das geht zumindest aus einer Prognose des Schulentwicklungsplanentwurfs 2019/2020 bis 2024/2025 der Stadt Olpe hervor, der in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Sport vorgestellt wurde. „Die Gesamtschülerzahlen bleiben im Prognosezeitraum konstant, ebenfalls die Einschulungszahlen“, heißt es.

Zahlen sind stabil

Noch bis vor kurzem haben Eltern um den Erhalt des Teilstandortes Dahl gebangt (unsere Zeitung berichtete). Das Problem war, dass zeitweise nicht klar war, ob eine Eingangsklasse aufgrund zu geringer Anmeldezahlen gebildet werden kann. 800 Mütter und Väter brachten eine Unterschriftenliste in die Stadtverordnetenversammlung, um für den Erhalt zu kämpfen. Am Ende hatte sich der Kampf gelohnt, die Schulaufsicht hatte sich letztlich dafür ausgesprochen, ausnahmsweise die Zahl von lediglich 15 Kindern zu akzeptieren.

Der Teilstandort verzeichnete in der Vergangenheit abnehmende Schülerzahlen und sank von vier auf drei Klassen, da in 2017 keine Eingangsklasse gebildet werden konnte. Nun heißt es im Entwurf des Schulentwicklungsplanes für die Schuljahre 2019/2020 bis 2024/2025, dass der Standort stabil sei.

Ab 2025 greife zwar auch hier die niedrigere Geburtenprognose, der Standort werde sehr klein, könne aber innerhalb der Betrachtungsperiode immer eine Eingangsklasse bilden. Davon ausgehend, dass die zweite Parallelklasse in Rüblinghausen nicht gebildet werden könnte, könnten einige wenige Kinder aus Rüblinghausen gegebenenfalls den Standort Dahl festigen, heißt es weiter. „Eine Schließung des Teilstandortes ist erstmal kein Thema mehr“, bestätigt Ingo Sondermann, Leiter des Amtes für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Olpe.

Schulen gut aufgestellt

Mit Blick auf den Schulentwicklungsplan sagt er, dass die Schulen insgesamt „vorbildlich gut“ aufgestellt seien. In Zukunft müsse man mögliche Bundesgesetze für einen gesetzlichen Anspruch auf einen Ganztagsplatz im Auge behalten.

Der Entwurf des Schulentwicklungsplans wird nun zur Beratung an die Fraktionen verwiesen. Die Verwaltung wird zudem beauftragt, den Plan mit den Schulträgern und dem Jugendamt als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe abzustimmen. Die städtischen Schulen bekommen Gelegenheit zur Stellungnahme.

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