Wohnen im Alter

Seniorenresidenz in Saalhausen nimmt nächste Hürde

So oder so ähnlich soll die Seniorenresidenz Wohngut Saalhausen

So oder so ähnlich soll die Seniorenresidenz Wohngut Saalhausen

Foto: privat

Saalhausen.   Grünes Licht für den Bebauungsplan. Wenn alles gut läuft, könnten die ersten Bewohner im Sommer 2021 einziehen.

Die geplante Seniorenresidenz WohnGut Saalhausen hat eine weitere Hürde genommen. Wenn weiterhin alles optimal läuft, könnten die ersten Bewohner Ende des zweiten Quartals 2021, also in etwas mehr als zwei Jahren, einziehen. Das sagte der Projektmanager Wolfgang Hilleke in der letzten Sitzung des zuständigen Fachausschusses.

Der Ausschuss für Bauen und Planen des Lennestädter Stadtrates hatte den Bebauungsplan für das Baugebiet in Lennestadts Luftkurort in seiner letzten Sitzung einstimmig durchgewunken. Zuvor war der Entwurf im Rathaus ausgelegt worden. Dabei waren keine weiteren unlösbaren Probleme zu Tage getreten.

Spätestens Mitte April soll auch die Änderung des Flächennutzungsplan von der Bezirksregierung in Arnsberg genehmigt sein, informierte der Beigeordnete Karsten Schürheck in der Sitzung.

Die Vorbehalte aus der Bürgerschaft gegenüber dem 12-Millionen-Euro-Projekt scheinen nun ausgeräumt zu sein. Bernd Brüggemann (CDU): „Es gibt noch einige Baustellen, aber wir sollten zeitnah Baurecht schaffen.“ Ulrich Rameil (SPD) meinte, man müsse noch einmal über die Erschließung, das heißt die Lennebrücke von der B 236 zum Fasanenweg, reden.

Viele sehen die Brücke in ihrer jetzigen Form als nicht leistungsfähig genug an, um den gesamten Verkehr in dem Ortsteil aufzunehmen.

Grundsätzlich haben aber auch die Sozialdemokraten keine Einwände gegen das Projekt. Hermann Dörnemann: „Wir begrüßen das Vorhaben, es ist wichtig über Lennestadt und darüber hinaus. Deshalb sollten die Probleme schnell gelöst werden.“

Er regte eine Ortsbesichtigung des Ausschusses auf dem Baugelände an. Bürgermeister Stefan Hundt bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit mit den Projektentwicklern. Die Stadt ist mit der Neugestaltung der öffentlichen Verkehrsflächen mit im Boot. Die Flächen, vor allem die Parkflächen für Schule, Feuerwehr, Kur- und Bürgerhaus und die Besucher des Tal Vitals sollen funktional und harmonisch angelegt werden und mit den Besucherparkplätzen des WohnGuts mehr oder weniger eine Einheit bilden.

Läuft alles planmäßig, dann könnte noch im Frühjahr Baurecht auf dem 1,2 Hektar großen Gelände neben dem Naturfreibad in Saalhausen geschaffen werden. Zuvor muss der Stadtrat den Satzungsbeschluss fassen. Das könnte in der nächsten Ratssitzung am 3. April geschehen.

Im Frühsommer könnten sich Investoren, Betreibergesellschaft, Vereine, Bürger, Stadt etc. zum ersten Spatenstich am Fasanenweg treffen. Den Bauantrag hat die Volksbank Bigge-Lenne bisher aber noch nicht eingereicht.

Hundt will Versprechen einlösen

Bevor der erste Spaten in den Baugrund gerammt wird, will die Stadt laut Bürgermeister Hundt noch ein Versprechen einlösen und zusammen mit den Saalhauser Vereinen den Zeitplan für die Baumaßnamen abstimmen.

Möglicherweise starten dann im Oktober/November, also noch vor dem nächsten Winter, die Hochbauarbeiten für die Seniorenresidenz „WohnGut“ Saalhausen, wie der Arbeitstitel für das Projekt lautet. Klar ist auch, dass sich die Baukosten in den letzten drei Jahren – solange ist das Projekt bereits in der Planung – verteuert haben.

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