Wahl 2017

Dr. Matthais Heider (CDU) gewinnt Kreis Olpe zum dritten Mal

Strahlender Wahlsieger: Dr. Matthias Heider zieht wieder als Direktkandidat in den Bundestag ein.

Foto: Laurence Chaperon

Strahlender Wahlsieger: Dr. Matthias Heider zieht wieder als Direktkandidat in den Bundestag ein. Foto: Laurence Chaperon

Kreis Olpe.   Betretenes Schweigen im Olper Kreissaal. Soeben war die erste Prognose der Bundestagswahl an der Wand zu lesen. Stimmungsreportage.

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Betretenes Schweigen im Kreissaal. Soeben war die erste Wahlprognose an der Wand zu lesen. Als das Ergebnis der FDP gemeldet wird, gibt es vorsichtig geäußerte Freude bei den Parteimitgliedern, die sofort verklingt, als das AfD-Ergebnis bekannt wird. Dann heißt es, dass die SPD in die Opposition gehen will und nur eine Jamaika-Koalition in Frage kommt.

Heider: „Koalition der Willigen“

Dr. Matthias Heider spricht von einer „Koalition der Willigen“, wenn er darauf angesprochen wird. Der heimische CDU-Bundestagskandidat hat erneut den Wahlkreis gewonnen und wird auch im neuen Bundestag sitzen. Die SPD, so vermutet er, „wusste schon um 18 Uhr, dass sie nicht mehr will.“ Sie habe „vorschnell gehandelt“.

Über das eigene Ergebnis freut er sich, zumal die Wählerinnen und Wähler ihn zum dritten Mal in Folge mit Mehrheit gewählt haben. Immerhin habe er in diesem Wahlkampf auch 170 Termine absolviert und viele Gespräche geführt. „Das Vertrauen in die CDU ist vor Ort noch groß“, ist er überzeugt: Das ­liege auch daran, dass die Arbeit der CDU honoriert werde. Leider habe die Flüchtlingskrise viele andere Themen überlagert, insofern sei das Ergebnis der AfD sicher auch „ein Denkzettel für Berlin“.

Vogel (FDP) signalisiert Gesprächsbereitschaft

Die Koalitionsverhandlungen würden sicher schwierig, wenn beide möglichen Partner mit Maximalforderungen kommen würden Johannes Vogel, FDP-Direktkandidat im Kreis Olpe, signalisiert Gesprächsbereitschaft. Wenn die CDU auf die FDP zukomme, „reden wir. Wir lassen uns aber nicht drängen.“ Jedenfalls sei die FDP bereit, Verantwortung zu übernehmen, aber nicht, wenn man dafür eigene Überzeugungen aufgeben müsse.

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