Fachkräftemangel

Sport, Kultur und Freizeit ins Visier nehmen

Josef Schmidt

Foto: NITSCHE, Thomas

Josef Schmidt Foto: NITSCHE, Thomas

Top-Unternehmer im Kreis Olpe haben eigentlich nur ein ernsthaftes Problem: Woher Fachkräfte nehmen? Ein Kommentar.

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Zahlreiche Top-Unternehmer im Kreis Olpe haben eigentlich nur ein ernsthaftes Problem: Woher Fachkräfte nehmen? Das hat vielfältige Gründe. Einer der gravierendsten ist das wie ein Virus um sich greifende Verlangen nach großstädtischem Flair bei Menschen jüngerer Jahrgänge. Im Grunde genommen die, die Ausbildung oder Studium hinter sich haben und ihre gerade eingeläutete Berufskarriere starten wollen.

Aber eben nicht so gerne in der aus ihrer Sicht öden Provinzstadt, sondern in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt oder München. Da wird so ziemlich alles ausgeblendet, was bei näherem Hinsehen vielleicht als Grund fürs Umdenken herhalten könnte: Irrsinnige Mieten, überfüllte Kitas, verstopfte Straßen, manchmal auch dunkle Ecken, die nicht nur junge Frauen ausschließlich bei Tageslicht passieren.

Es ist das Image, das dem Land und seinen oft schmucken Dörfern bei der Jugend das Leben schwer macht.

Helfen kann nur Aufklärung und ein konsequentes Aufrüsten bei den sogenannten weichen Standort-Kriterien: Und genau deshalb sind Projekte wie der vom Skiclub Lennestadt geplante Mountainbike Flowtrail ein ganz wichtiges Mosaiksteinchen. Ähnlich wie Badeattraktionen an Bigge und Lister, die Weiße Flotte, gute Gastronomie, aber auch Musik, Theater, Schützenfeste und vieles mehr. Gute Jobs machen eine Region lebenswert, Kultur, Sport und Freizeitangebote liebenswert.

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