Qualität stimmt

Suchtberatung mit TÜV-Siegel bei Diakonie

Das Team der Suchtberatung in Olpe gemeinsam mit Geschäftsbereichsleiterin Iris Jänicke (li.), dem Beauftragten für Qualitätsmanagement Sebastian Schreiber (2.v.li) und Sozialdienste-Geschäftsführer Daniel Imhäuser (re.).

Das Team der Suchtberatung in Olpe gemeinsam mit Geschäftsbereichsleiterin Iris Jänicke (li.), dem Beauftragten für Qualitätsmanagement Sebastian Schreiber (2.v.li) und Sozialdienste-Geschäftsführer Daniel Imhäuser (re.).

Foto: WP

Kreis Olpe.  Die Suchtberatung der Diakonie Sozialdienste in Olpe und Siegen ist jetzt TÜV-geprüft. Zum ersten Mal wurde das Qualitätsmanagement der Beratungsstelle zertifiziert. „Die hohen Qualitätsstandards kommen sowohl den Klienten als auch Angehörigen, Behörden und den diakonischen Fachdiensten selbst zugute“, sagt Geschäftsführer Daniel Imhäuser.

Alle Einrichtungen

In den Diakonie Sozialdiensten seien nun sämtliche stationären und ambulanten Einrichtungen für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen zertifiziert. Das Wohnheim Haus Euelsbruch in Freudenberg und das Ambulant Betreute Wohnen in Siegen wurden bereits in den vergangenen zwei Jahren ausgezeichnet.

Hoher Entwicklungsstand

„Dem Qualitätsmanagement der Suchtberatung hat der TÜV Süd einen hohen Entwicklungsstand bescheinigt“, berichtet Sebastian Schreiber, Beauftragter für Qualitätsmanagement der Diakonie Sozialdienste. Das sei aus verschiedenen Gründen wichtig, in erster Linie gehe es aber um eine hohe Qualität gegenüber den Hilfesuchenden. „Wir haben im Rahmen des Qualitätsmanagements bestimmte Abläufe genau geregelt “ sagt Geschäftsbereichsleiterin Iris Jänicke, „So können wir beispielsweise sicherstellen, dass im Erstgespräch alle wichtigen Informationen abgefragt werden. Auch Vertretungen sind einfacher zu organisieren.“

Kontinuierliche Abläufe

Helga Rothenpieler, seit über 25 Jahren in der familienorientierten Suchtberatung ergänzt: „Ist ein Mitarbeiter krank oder hat Urlaub, können die Kollegen die Beratung übernehmen.“ Dadurch könne man den Hilfesuchenden kontinuierliche Abläufe bieten. „Das ist nur durch gemeinsam festgelegte Verfahren und Handlungsrahmen möglich“, sagt Schreiber.

Systeme erforderlich

Darüber hinaus würden im sozialen Bereich unter anderem von Kostenträgern und Gesetzgeber bestimmte Systeme gefordert, die der Qualitätssicherung und der Dokumentation von erbrachten Leistungen dienen.

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