Seeufer-Projekt

Unendliche Geschichte erlebt in Sondern ein Happy End

Neugestaltung der Seepromenade in Sondern

Das Großprojekt Seeuferpromenade und Bahnhofsumfelds der Regionale 2013 ist am Samstag offiziell eingeweiht worden.

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Sondern.  Endlich erfolgt die Einweihung des Regionale-Projekts in Sondern. Nach zähem Fortgang kann sich das Ergebnis nun sehen lassen.

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„Der Biggesee und Sondern sind aus dem Dornröschenschlaf erwacht“, freute sich Bürgermeister Peter Weber am Samstag bei der Einweihung der neuen Seepromenade in Sondern und brachte damit den ersten Eindruck auf den Punkt. Die Seepromenade ist zu einem Wohlfühlort geworden: Spielplätze, terrassenförmige Wege, fantasievolle Spielplätze, Sitzbänke, jede Menge Grün und der freie Blick auf die Bigge sind nur einige der Vorzeigeobjekte, mit denen Sondern fortan glänzen kann.

Baustellenbegehung am Seeufer Sondern
Baustellenbegehung am Seeufer Sondern

Nachvollziehbar, dass sich zur Feierstunde neben Polit-Prominenz auch viele Gäste auf dem weitläufigen Gelände einfanden. Lediglich die angekündigte NRW-Heimatministerin Ina Scharrenberg fehlte wegen einer familiären Verpflichtung.

Geduld auf die Probe gestellt

Bürgermeister Weber erinnerte daran, dass auf das zentrale Projekt der Regionale 2013 in der Stadt lange hingearbeitet worden sei. Die Geduld der Sonderner sei auf die Probe gestellt worden. Aber: „Es hat sich gelohnt.“ Blick nach vorn: „Die Regionale 2025 wird uns helfen, Südwestfalen noch bekannter zu machen.“ In seinem Rückblick ging er auf den Beschluss vom November 2012 und die ersten Entwürfe im April 2013 ein. Der Dank des Stadtoberhaupts galt dem Land, der Bezirksregierung, den Mitarbeitern der Stadt und den Sondernern, die sich „bis heute engagieren“. Webers: „Die Seepromenade ist wichtig für den Tourismus. Sie steigert den Erholungswert. Das Projekt ist der Anstoß für weitere Projekte.“

Nicht ausruhen

Regierungspräsident Hans-Josef Vogel lobte, es sei auf Details geachtet wurde. „Sie können ein erfolgreiches Projekt feiern, dass hier eine neue Aufenthaltsqualität bietet.... Danke für diese Super-Geschichte, die Sie hier auf die Beine gestellt haben.“ Mit Blick auf die Regionale 2025 mahnte der Regierungspräsident aber auch, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen: „Wir dürfen jetzt nicht nur Erfolge feiern, sondern müssen überlegen, was machen wir jetzt?“ Sein Rat: „Zeigen Sie, dass Südwestfalen eine Modellregion werden kann.“

Wunderbare Kulisse

Professor Gerd Aufmkolk, Landschaftsplaner aus Nürnberg, der das Projekt begleitet hatte, lobte, dass das Land NRW mit der Regionale eine Erfolgsgeschichte schreibe, um die das Land überregional beneidet werde. „Nicht umsonst wird die Regionale fortgesetzt, und Südwestfalen ist wieder dabei“, freut sich Aufmkolk, der den Bigge- und Listersee als wunderbare Kulisse, wie den Fjord in einer Gebirgslandschaft beschrieb und an die Zeiten erinnerte, in denen die Situation unbefriedigend und unfreundlich gewesen sei, fernab von zeitgemäßem Tourismus.

Auch Pfarrer Clemens Steiling war bei der Segnung des Geländes voll des Lobes: „Es ist eine schöne Landschaft, die man genießen kann. Vergesst die Gastfreundschaft nicht, die eine Bereicherung für alle die hier leben und arbeiten, ist.“

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