Dorfwettbewerb

Viermal Silber, einmal Bronze für Kreis Olpe

Die Vertreter aus Heid, Helden, Milchenbach, Niederhelden, Oberveischede bejubeln vier Silber- und eine Bronzemedaille.

Die Vertreter aus Heid, Helden, Milchenbach, Niederhelden, Oberveischede bejubeln vier Silber- und eine Bronzemedaille.

Foto: Voss

Bad Sassendorf.   Die fünf heimischen Delegationen kehren in diesem Jahr ohne Goldmedaille, aber zufrieden vom Landeswettbewerb zurück

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Der Kreis Olpe war am gestrigen Sonntag bei der Bekanntgabe der Gewinner im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit den fünf nominierten Orten Heid, Helden, Milchenbach, Niederhelden und Oberveischeide stark vertreten.

Ein Hauch von Spannung lag in der Luft, als Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Sieger verkündete. Die Ausbeute für den Kreis Olpe: Viermal Silber und eine Bronzemedaille für Helden. Die Silbergewinner erhalten jeweils 750 Euro. Für Bronze gibt’s 500 Euro. Milchenbach, Niederhelden und Heid wurden zusätzlich in verschiedenen Kategorien mit Sonderpreisen in Höhe von jeweils 1000 Euro belohnt. Die Übergabe der Preise erfolgt am 10. November in Salzkotten.

Große Abordnungen

Neben den starken Abordnungen der einzelnen Dörfer waren auch die Bürgermeister Bernd Clemens, Stefan Hundt mit Stadtplanerin Sabine Hengestebeck und Christian Pospischil sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Jochen Ritter vor Ort.

Bevor es im herrlichen Ambiente, abgerundet von einem Bauernmarkt, losging, machte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser deutlich: „Mich beeindruckt sehr, wie sich die teilnehmenden Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner für ihre Heimat engagieren. Sie zeigen: Unser ländlichen Räume sind vielfältig, lebenswert und zukunftsfähig. Nur durch den Einsatz aktiver Dorfgemeinschaften kann das auch so bleiben.“

Die Ministerin lobte ferner die viele Zeit und Arbeit, die investiert wurde sowie die kreativen Ideen, die mit Tatkraft umgesetzt wurden und werden und erklärte, dass es am Ende nur kleine Details waren, die über Bronze, Silber und Gold entschieden. Karl Werring, Präsident der Landwirtschaftskammer, sagte, dass der 26. Landeswettbewerb ein wichtiges Instrument für die ländliche Entwicklung sei und sich etabliert habe. „Es geht um die ganzheitliche Entwicklung der Orte und nicht um Museumsdörfer“, so Karl Werring.

Ein starker Kreis Olpe

Und wie reagierten die Bürgermeister und die Vertreter der Orte auf ihre Auszeichnungen? Jochen Ritter, CDU-MdL: „Fünf Nominierte aus dem Kreis Olpe haben gezeigt, wie rege der Kreis ist. Ich habe allen die Daumen gedrückt.“ Christine Droste, Ortsvorsteherin Oberveischede: „Wir haben gegeben und gezeigt, was wir wollten.“ Silber hatten wir uns gewünscht, gegen Gold hätten wir auch nichts einzuwenden gehabt.“

Johannes Jürgens, Niederhelden: „Als wir losfuhren, habe ich gesagt, es wäre schön, wenn wir Silber holen. Wir stehen ja am Anfang und haben noch Ideen und Ziele. Der nächste Wettbewerb ist unser.“ Bürgermeister Bernd Clemens zur Silbermedaille für Heid: „Wir sind ganz zufrieden. Es ist eine unglaubliche Herausforderung für den Ort. Die Hürden sind hoch.“

Positive Auswirkungen

Heid und Oberveischede waren übrigens im Jahr 2012 Bundessilberdörfer. Bürgermeister Stefan Hundt für Milchenbach: „Es ist ein großer Erfolg. Hier wird deutlich, wie wichtig der Wettbewerb ist. Die Veranstaltung wirkt sich positiv aus. Auf den Wettbewerbskriterien gilt es weiter aufzubauen.“ Christian Pospischil für Helden und Niederhelden: „Attendorn kann stolz darauf sein, mit zwei Dörfern im Wettbewerb vertreten zu sein. Das ist der Lohn für das Engagement und die viele Arbeit. Es war ein starkes Abschneiden.“

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