Umbau

Wenden: Kinderbistro und Atelier in umgebauter Kita

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Kinder bei einem Klimaprojekt der Kita St. Josef Fröndenberg (Symbolbild).

Kinder bei einem Klimaprojekt der Kita St. Josef Fröndenberg (Symbolbild).

Foto: Lisa Ständeke / Kita St. Josef Fröndenberg

Schönau.  Umbauarbeiten im St.-Elisabeth-Kindergarten in Schönau gehen voran. Bald soll alles fertig sein.

Es ist die Liebeserklärung an eine Kita. „Ich bin selber jetzt 25 Jahre hier und war selber Kindergartenkind. Ich liebe diese Einrichtung“, schwärmte Sonja Klenovsky. So war es der Leiterin auch eine Herzensangelegenheit, die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses durch die neuen Räumlichkeiten der Kindertagesstätte St. Elisabeth zu führen. Noch ist hier einiges zu tun, es hat Verzögerungen bei den im Mai 2021 begonnenen Umbaumaßnahmen gegeben, doch jetzt ist ein Ende in Sicht. „Es sollte schon im Januar, Februar fertig sein, jetzt peilen wir das neue Kita-Jahr an“, informierte die Leiterin.

Zwei weitere Gruppen

Damit wird die größte Kita in der Gemeinde Wenden weiter wachsen. Aktuell besuchen in der St.-Elisabeth-Kindertagesstätte 100 Kinder die „Regel-Kita“ (zwei bis sechs Jahre) und die „Nest-Kita“ (vier bis 24 Monate). Mit den zusätzlichen Räumlichkeiten kommen zwei weitere Gruppen mit 30 Kindern dazu.

Zur Vorgeschichte: Die Gemeinde Wenden hatte das Gebäude der ehemaligen Förderschule vom Kreis Olpe gekauft. Ende Oktober 2020 zog die Musikschule von Möllmicke nach Schönau um. Im übrigen Bereich des Schulgebäudes erfolgt nun auf etwa 380 Quadratmetern Grundfläche die Kita-Erweiterung.

„Wir haben dann ein Superraumangebot. Das ist traumhaft“, so Sonja Klenovsky beim Rundgang. Das Besondere: Durch die Baumaßnahmen wird die bisher in zwei Bereiche getrennte Kita endlich zu einer Einheit. Deshalb ist der mittlere Bereich der früheren Förderschule dazu genommen worden. Durch den Durchgangsraum können „Regel-Kita“ und „Nest-Kita“ komplett barrierefrei über eine kleine Rampe verbunden werden.

Bald eine Einheit

„Zurzeit müssen die Eltern noch außen herum gehen. Die Regel-Kita ist links und die Nest-Kita rechts. Mit dem Umbau werden beide Gebäudeteile zusammengeführt. Dann haben wir endlich eine geschlossene Kita. Es ist wundervoll, dass die Kita dann komplett ist“, erläuterte Sonja Klenovsky. „Lassen Sie Ihre Fantasie spielen, die Räume sind noch etwas nackt“, meinte die Kita-Leiterin. Die Räume seien alle unterschiedlich gestaltet: „Jeder Raum hat seinen Reiz.“

Das Motto „Wir alle - für jedes Kind“ werde in der St.-Elisabeth-Kindertagesstätte in Schönau gelebt. „Das ist ein Riesenverwaltungsapparat. Wir brauchen gutes Personal. Wir schlagen die Brücke zwischen Pädagogik und Verwaltung, dass die Mitarbeiterinnen auch Zeit für die Kinder haben“, betonte die Kita-Leiterin. Sie zeigte den neuen Verwaltungstrakt mit dem Leitungs- und Personalbüro. Zudem wird es ein Kinderbistro mit einem Lagerraum und einen Pausenraum für die Mitarbeiterinnen geben.

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„Wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir die Wahrnehmungsfähigkeiten der Kinder optimal fördern können“, erläuterte Sonja Klenovsky. Für beide Kita-Bereiche habe eine Spezialfirma Einbauten mit unterschiedlichen Ebenen, Böden und Tastmöglichkeiten angefertigt. Etwas ganz Besonderes wird auch ein Zimmer für die U 2-Kinder mit benachbartem Atelier. Zum Abschluss des Rundgangs präsentierte die Kita-Leiterin den Essensraum der „Nest-Kita“. Hier gibt es Hochstühle und Wippbänke. Nebenan ist direkt der Schlafraum und der Sanitärbereich, in dem auch die Pampers gewechselt werden können.

Sonja Klenovsky ist rundum zufrieden und freut sich darauf, wenn die neuen Räumlichkeiten nach den Sommerferien in Betrieb gehen. „Das, was wir uns vorgestellt haben, konnte auch umgesetzt werden“, so die Kita-Leiterin.

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