Neubau

Wenden: Kombination aus Tagespflege und dauerhaftem Wohnen

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Am Freitag gab es den Spatenstich für den Neubau des Gebäudes der Stiftung „die Brücke Südwestfalen". Es wird dort eine Tagespflege und Wohnungen geben.     

Am Freitag gab es den Spatenstich für den Neubau des Gebäudes der Stiftung „die Brücke Südwestfalen". Es wird dort eine Tagespflege und Wohnungen geben.     

Foto: Laura Gipperich

Wenden.  Die Stiftung „die Brücke Südwestfalen“ beginnt in Wenden den Bau einen neuen Gebäudes. Am Freitag war Spatenstich.

Drei Jahre hatte sich der Beginn des Baus aufgrund der COVID-19-Pandemie verzögert, doch nun konnte am Freitag um 11 Uhr der Spatenstich für einen Neubau der „Brücke Südwestfalen“ stattfinden. In zwei Jahren gibt es in Wenden in der Bergstraße 42 Richtung Ottfingen – in Nachbarschaft des Wohnhauses der Lebenshilfe – eine Tagespflege für 17 Personen und sechs Wohnungen für ältere Menschen sowie Personen mit Behinderungen. Dies deckt beide Gruppen ab, die die Stiftung im alltäglichen Leben begleitet, z. B. durch Schulintegration und ambulant unterstütztes Wohnen.

Für Inge Löhr, Geschäftsführerin der „Brücke“, macht die Kombination aus Tagespflege und dauerhaftem Wohnen das Angebot besonders. Hier könne ihre Institution den „schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft“ weiterhin dabei helfen, ein unabhängiges, unbeschwertes Leben zu führen.

Als Gesellschafter sind das Kolping-Bildungswerk Paderborn und der Verein für Menschen mit Behinderungen an dem Projekt beteiligt, das laut Löhr die soziale und christliche Identität ihres Unternehmens verdeutlicht. Die Wohnungen stehen jedem Menschen zur Verfügung, der eine Behinderung hat oder sich im Seniorenalter befindet, wobei der Neubau unter anderem durch die nahe Bushaltestelle barrierefrei ist.

Für das 950 Quadratmeter große Baugrundstück, auf dem die Tagespflege auf 432 Quadratmeter und die Wohnungen 342 Quadratmeter belegen, wurden vier Konzepte an den Gemeinderat Wenden geschickt. Das Konzept von „die Brücke“ überzeugte letztendlich am meisten, weil es laut Bürgermeister Bernd Clemens ein „gutes Gesamtkonzept“ war. Als Vorteile nannte er die soziale Idee hinter dem Projekt und die flächensparende Bauweise.

Einweihung im Juli 2023

Zu dem Gebäude werden auch ein direkter Weg zum Wald, zwei Aufzüge, Terrassen und ein elf Plätze umfassender Parkplatz, einschließlich Behindertenparkplätze, gehören. Des Weiteren lobten Anwesenden beim Spatenstich die schöne Aussicht von dem Grundstück, das von der Stiftung „Lebensmut“ gekauft worden war.

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Beim Bau sollen primär regionale und lokale Unternehmen, vor allem aus dem Raum Wenden, beschäftigt werden. Voraussichtlich finden das Richtfest Ende August oder Anfang September und die Einweihung des Neubaus im Juli 2023 statt.

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