Glosse

Wenden: Schützen feiern künftig in Balcke-Dürr-Hallen

Redakteur Roland Vossel zu dem Zelte-Dilemma beim Schützenfest in Hillmicke. 

Redakteur Roland Vossel zu dem Zelte-Dilemma beim Schützenfest in Hillmicke. 

Foto: Sascha Kertzscher / WP

Gleich zwei Zelteverleiher ließen die Hillmicker Schützen im Stich. Was ist nun zu tun?

Einst war Hillmicke die Zeltehochburg. Es gab den Verleih Ackerschott, der Zelte in unterschiedlichen Größen für alle Veranstaltungen lieferte – immer pünktlich und korrekt. Ausgerechnet diese Zeltehochburg von damals hat jetzt ein Zelteproblem. Dabei waren die Antonius-Schützen vom Pech verfolgt. Gleich von zwei Zelteverleihern wurden sie kurzfristig nacheinander im Stich gelassen. Nur gut, dass der amtierende Schützenkönig Uwe Ackerschott in die Bresche sprang. Der Regent, früher Zelteverleiher in Hillmicke, hatte noch ein Zelt im Bestand. Zudem fuhren die pfiffigen Hillmicker Schützen mit dem Trecker in die Soester Börde und holten dort noch ein weiteres Zelt ab. Das Fest war gerettet.

Doch der Blick muss jetzt nach vorne gerichtet werden. Was kann man machen, damit es nicht noch einmal so ein Dilemma gibt? Unabhängigkeit heißt das Zauberwort. Jeder könnte sich seinen Pavillon selber mitbringen. Den gibt es ja recht günstig im Baumarkt.

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Eventuell könnte jetzt auch eine Antragsflut für den Bau von Schützenhäusern auf die Gemeinde Wenden zukommen. Im Osten des Kreises Olpe sind diese ja bereits gang und gäbe. So ein Haus ist absolut verlässlich, die Schützen brauchen keine Angst haben, dass es kurz vor dem Fest auf einmal weg ist.

Außerdem gäbe es noch folgende Lösung. Dafür müssten allerdings alle Maßnahmen zum Balcke-Dürr-Gelände in Rothemühle sofort gestoppt und der Vertrag mit Pyramis und Sparkasse rückgängig gemacht werden. Alle Wendener Schützen könnten dann dort in den alten Industriehallen feiern. Und eine Vogelstange wäre ja auch schnell aufgestellt.

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