WhatsApp

Whatsapp-Dienst der Stadt Attendorn wird eingestellt

WhatsApp wird seine sogenannten Broadcast-Gruppen einstellen. Das hat für die Stadt Attendorn zu Folge, dass sie diesen Dienst nicht mehr als zusätzliches Kommunikationsmittel Benutzen können.

WhatsApp wird seine sogenannten Broadcast-Gruppen einstellen. Das hat für die Stadt Attendorn zu Folge, dass sie diesen Dienst nicht mehr als zusätzliches Kommunikationsmittel Benutzen können.

Foto: dpa

Attendorn.  Die Stadt kann ihren Messengerdienst künftig nicht mehr benutzen, weil WhatsApp die Funktion abschaltet. Man arbeitet an einer Alternative.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Als erste Kommune in Südwestfalen hat die Stadt Attendorn vor rund zwei Jahren einen eigenen Whatsapp-Messenger-Dienst als zusätzlichen Informationskanal zu Facebook, Twitter und der Homepage eingerichtet. „Das hat sich super etabliert, immerhin haben wir schon 900 Abonnenten“, betont Tom Kleine, Pressesprecher der Hansestadt, auf Nachfrage. Auf relativ simple Art und Weise könne die Stadt, die laut Kleine keinerlei Kosten tragen muss (mit Ausnahme einmaliger Einrichtungskosten), Neuigkeiten aus Attendorn in dieser WhatsApp-Gruppe streuen. Die Abonnenten wiederum können das Angebot für Nachfragen nutzen, zum Beispiel wann das nächste Mal die gelbe Tonne abgeholt wird.

Allerdings wird dieser spezielle Dienst Ende nächster Woche, am 7. Dezember, eingestellt. Nicht nur, aber auch in Attendorn. Denn WhatsApp streicht seine Newsletter-Funktion. In diesem Chatangebot – es handelt es um sogenannte Broadcast-Listen – können die Abonnenten zwar frei etwas schreiben, allerdings nur anonymisiert. Der klassische Gruppenchat ist nicht möglich. Mittlerweile fürchtet sich die Facebook-Tochter WhatsApp jedoch davor, dass diese Listen für Fakenews missbraucht werden. In Indien soll es nach der Verbreitung von Falsch-Nachrichten in diesen Broadcast-Gruppen sogar zu Lynchmorden gekommen sein. Deshalb wird WhatsApp diese Newsletter-Funktion nun abschalten.

Die Stadt Attendorn arbeitet indes mit einer heimischen Agentur an einer alternativen Lösung, um das zusätzliche Kommunikationsangebot nicht komplett aufgeben zu müssen. „Wie diese Lösung aussieht, wissen wir noch nicht genau. Wir arbeiten aber mit Hochdruck daran“, so Kleine. In wenigen Tagen wolle man aber ein Ergebnis präsentieren.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben