Kommentar

Wir müssen der Entwicklung trotzen

Flemming Krause

Foto: Jonas Erlenkämper

Flemming Krause

Es ist Verpflichtung von jungen Menschen, dass ihre Eltern und Großeltern ein möglichst beschwerdefreies Leben nach der Arbeit führen können.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Natürlich sind auch mir die Auswirkungen des demografischen Wandels sonnenklar: Wir jungen Menschen müssen dafür sorgen, dass unsere Eltern und Großeltern ein möglichst beschwerdefreies Leben nach Jahrzehnten in Lohn und Brot führen können. Das ist unsere Verpflichtung.

Nur eben schwierig, wenn die Schere zwischen jung und älter immer weiter auseinander geht. Die Pflegebranche ist ein anderes Beispiel. Auch sie bekommt den Wandel immer mehr zu spüren, Heimplätze sind Mangelware, Pflegekräfte häufig überlastet und zu schlecht bezahlt. Und gerade im ländlichen Raum lässt sich nur schwer leugnen, dass die Zahl der Jugendlichen rückläufig ist. Aus welchen Gründen auch immer. Nur: Wir können es nicht ändern.

Das Jammern, Nörgeln und Schwarzmalen bringt uns nicht weiter. Schon gar nicht uns Jugendlichen. Wir, die gerade dabei sind, uns ein zukunftsträchtiges Leben aus Familie und/oder Beruf aufzubauen, sollten trotz dieser Entwicklung optimistisch und mit Freude unserer Zukunft entgegenschauen.

Auch wenn wir auf den Dörfern immer weniger werden, oder genau deshalb, sollten wir aktiv werden und uns einbringen. Lasst uns gegenseitig unterstützen, Jung achtet auf Alt, Alt achtet auf Jung. Lasst uns das Ehrenamt stärken, Dorfgemeinschaften bilden oder ausbauen und dafür sorgen, dass gerade wir jungen Menschen das Gefühl bekommen:

Hier gehören wir hin!

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben