Wohngebiete

Attendorn: Zwei neue Wohngebiete sollen 2020 entstehen

Zwei neue Wohngebiete wünscht sich die Politik in Attendorn.

Zwei neue Wohngebiete wünscht sich die Politik in Attendorn.

Foto: Flemming Krause

Attendorn.  Zwei neue Wohngebiete sollen dieses Jahr im Attendorner Stadtgebiet entstehen. Der Planungsausschuss legte eine Prioritätenliste für 2020 fest.

An zwei Stellen im Stadtgebiet sollen perspektivisch neue Wohnhäuser entstehen. In diesem Jahr, darauf einigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Planung und Umwelt am Montagabend, sollen die ausgewählten Gebiete einer baulichen Entwicklung zugeführt werden.

Der Arbeitskreis Wohnbauflächenentwicklung, der 2016 mit dem Ziel gegründet wurde, eine Rangfolge bebaubarer Flächen und Grundstücke in der Hansestadt zu erarbeiten, hatte die Friedensstraße – unterhalb des Waldfriedhofes bzw. des Caritas-Hauses Mutter Anna – und die Höhenstraße in Windhausen auf die Plätze eins und zwei der Prioritätenliste 2020 gesetzt. Beide sind im Flächennutzungsplan der Stadt bereits als Wohnbauflächen ausgewiesen.

Friedensstraße

In der Friedensstraße, so die Begründung, sei die anvisierte Fläche aufgrund ihrer Topographie für eine Erschließung gut geeignet. Darüber hinaus eigne sie sich „aufgrund ihrer Lage im Stadtgebiet, ihres Zuschnittes und ihrer verkehrlichen Anbindung vorrangig für die Schaffung von dringend benötigtem bezahlbarem und gefördertem Wohnraum“, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Zudem befinden sich Einrichtungen wie Kindergarten oder Grundschule in der Nähe. Besagte Fläche, rund 7090 Quadratmeter groß, liegt rund einen Kilometer vom Stadtkern entfernt. Sie befindet sich im Privatbesitz. Da noch kein Entwurfskonzept vorliegt, ist laut Bauamtsleiter Carsten Graumann noch unklar, wie viele Häuser an der Friedensstraße neu entstehen könnten.

Höhenstraße

Deutlich größer ist die Fläche am Ende der Höhenstraße am Ortsrand von Windhausen. Auf rund 17.900 Quadratmetern könnten abschnittsweise laut unseren Informationen bis zu 30 Wohnhäuser entstehen. In dem Dorf, das wurde beispielsweise beim WP-Mobil vor wenigen Tagen deutlich, ist der Bedarf an neuen Wohnbauflächen immens. Trotz einer Hanglage falle der Erschließungsaufwand gering aus, heißt es in der Ausschussvorlage.

Und weiter: „Die Entwicklung neuer Bauplätze in Windhausen stärkt die vorhandene Infrastruktur, wie beispielsweise die Kindertagesstätte sowie die Gastronomie. Die Entwicklung neuer Bauplätze hat ebenfalls eine positive Wirkung über die Ortsgrenzen von Windhausen hinaus. Auch für den umgebenden Siedlungsraum von Windhausen mit den Ortschaften Lichtringhausen, Neuenhof, Nuttmecke, Weltringhausen und Hebberg ist die Sicherung der Infrastruktur notwendig.“ Die Fläche gehört zu einem Teil bereits der Stadt.

Im kommenden Jahr sollen nach den Wünschen des Arbeitskreises die Flächen „Petersburg“ und „Auf der Ennert II“ entwickelt werden, um auch dort perspektivisch neue Wohnhäuser zu ermöglichen.

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