Glaube

Lennestadt: Über 100 Jugendliche kommen zu „Young Mission“

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Die Vigilfeier am Samstagabend: Bei Kerzenschein in der Kirche kam andächtige Stimmung auf.

Die Vigilfeier am Samstagabend: Bei Kerzenschein in der Kirche kam andächtige Stimmung auf.

Foto: Alexander Sieler

Altenhundem.  Zum ersten Mal fand das „Young Mission“-Weekend im Südsauerland statt. Bei den Workshops stellten sich die Jugendlichen auch unangenehmen Fragen.

Was haben Lissabon, Porto und Lennestadt gemeinsam? Richtig, in allen drei Städten tauschen sich junge Leute aktuell und in naher Zukunft über ihren Glauben und ihre Lebenseinstellungen aus. Während im kommenden Sommermonaten in den zwei portugiesischen Städten der Weltjugendtag stattfindet, hat das Erzbistum Paderborn das erste Oktoberwochenende auserkoren, um ihr „Young Mission“-Weekend in Lennestadt auszutragen. Knapp 110 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem gesamten Erzbistum kamen dafür ins Südsauerland, 20 von ihnen stammen aus dem Kreis Olpe.

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Eigentlich stand als erster Programmpunkt ein Spendenlauf für Betroffene aus dem ukrainischen Kriegsgebiet auf der Tagesordnung, das launische Wetter vermieste aber den sportlichen Akt. Das Event, welches auf dem Jugendhof Palotti in Altenhundem stattfand, wurde von dem Netzwerk Tabor, der Initiative „Young Mission“ sowie den katholischen Jugendverbänden und dem Jugendhof organisiert und gestaltet. „Wir wollen alle Teilnehmer ermutigen über ihren persönlichen Lebensweg zu sprechen und sich untereinander auszutauschen", berichtete Alexander Sieler von Tabor.

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Die Glaubensevents werden seit mehr als acht Jahren von der Initiative „Young Mission“ durchgeführt, oftmals in Ostwestfalen. Erstmalig ist das Südsauerland der Treffpunkt für die jungen Christen. Neben einigen Gebeten und Gottesdiensten standen Musik, Party und verschiedene Workshops ebenso auf dem Angebotsplan der Veranstaltung. „Die Frage danach, wie erfüllt unser aller Leben eigentlich ist oder danach, wie viel Stress vorhanden ist und welche unnötigen Lasten durch den Alltag mitgeschleppt werden, stellen wir uns gemeinsam. Angst sollte niemals ein Begleiter werden", mahnte Sieler weiter.

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Ein Sauerland-Quiz wurde etabliert, um den Angereisten einen Einblick in die Region verschaffen zu können. Ein Nacht- sowie mehrere weitere Gottesdienste auf der einen Seite, und viel Austausch und eine Party mit DJ auf der anderen Seite, sollten ein buntes Mischmasch ergeben, um die Begegnungen so vielfältig wie möglich zu gestalten. Die Workshops richteten sich nach dem Motto des Weltjugendtages „Run. Mach es wie Maria", wobei die Teilnehmer ihren bisherigen Lebensweg Revue passieren lassen sollen.

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