Insolvenzverfahren

Zwangsversteigerung der Höffken-Villa beantragt

Amtsgericht Olpe wurde die Zwangsversteigerung der Villa Höffken beantragt.

Amtsgericht Olpe wurde die Zwangsversteigerung der Villa Höffken beantragt.

Foto: Riedel

Neu-Listernohl.   Insolvenzverwalter will Verfahren gegen Rüdiger Höffken zum Abschluss bringen. Gutachter ermittelt den Verkehrswert des Anwesens

Die Kanzlei Dr. Kübler in Köln, die einerseits verantwortlich ist für das Insolvenzverfahren von RH Alurad, aber auch die Privatinsolvenz von Rüdiger Höffken abwickelt, hat die Zwangsversteigerung der Villa Höffken in Neu-Listernohl beantragt. Das bestätigte die Kanzlei gestern auf Anfrage der Redaktion. Ein Versteigerungstermin ist allerdings noch nicht bekannt, derzeit befinde man sich im Gutachterverfahren. Das heißt: Ein vom Gericht bestellter Gutachter legt den Verkehrswert des Hauses fest, auf dessen Basis dann die Versteigerung stattfinden wird.

Fachleute rechnen damit, dass mit der Zwangsversteigerung noch in der ersten Jahreshälfte 2019 begonnen werden kann.

Der Sitz des Unternehmens, für das Rüdiger Höffken während und nach seiner Haft (sechs Jahre Haft u.a. wegen Betrug) tätig war bzw. ist, die „Xtra Wheels Design GmbH“, Geschäftsführerin ist Monika Höffken, hat ihren Sitz von Lüdenscheid nach Attendorn verlegt. Die neue Adresse ist Seenstraße 2 in Listerscheid. Schon Ende 2017 hatte Monika Höffken für die Märkische Alufelgen Vertriebs GmbH (MAV) Insolvenz angemeldet. Die MAV hatte ihre Firmensitze in Herborn, Finnentrop, Attendorn und Lüdenscheid, hieß anfangs Aludil, später Starheel 24. und am Ende MAV.

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