Menschen

45 Quittmanns auf einen Schlag

Quittmann heißen die meisten der Teilnehmer des Familientreffens in Lössel.

Quittmann heißen die meisten der Teilnehmer des Familientreffens in Lössel.

Foto: Annabell Jatzke

Lössel.  Lössel war jetzt der Ort für das Familientreffen und die Mitgliederversammlung der „QQQ-Familienforschung“.

Der Name Quittmann ist eng verwurzelt mit Lössel, fast der halbe Ort heißt so. Aber auch weit darüber hinaus gibt es den Familiennamen, wenngleich in unterschiedlicher Schreibweise. Mal wird der Name Quitmann, mal Quitman oder eben Quittmann geschrieben.

Im Jahr 2001 wurde von Prof. Dr. Dieter und Dorothea Quitmann, Dr. Barbara Lutt sowie von Heide und Manfred Wiese die „QQQ-Familienforschung“ gegründet. Zum nunmehr neunten Familientreffen der QQQ-Familien wurde am Wochenende wieder nach Lössel eingeladen, wo 2003 auch das erste Familientreffen stattfand.

Damals kamen etwa 150 Teilnehmer aus Deutschland, England, Isle of Man, Amerika und Italien. Zwischen 2005 und 2011 gab es dann vier weitere Treffen im Bergdorf Lössel sowie kleinere Zusammenkünfte in Amerika, Großbritannien, Berlin und Neuenrade. Es folgten 2013 das sechste Familientreffen in Borken-Gemen, 2015 die siebte Auflage in Essen und zuletzt vor zwei Jahren das letzte größere Familienwiedersehen in Berlin. Dabei waren auch die beiden Gründungsmitglieder Prof. Dr. Dieter Quitmann und Heide Wiese, die in der Zwischenzeit gestorben sind, das letzte Mal mit von der Partie. Nachdem somit wichtige Stützpfeiler der Familienforschung verstarben, ging es nunmehr bei der Mitgliederversammlung, um wichtige Formalien, da die QQQ-Familienforschung schließlich ein Verein ist.

Sammlung wird teils andas Stadtarchiv übergeben

Wie wird beispielsweise die Familienforschung fortgeführt? Die Sammlung von Heide Wiese wird in naher Zukunft dem Iserlohner Stadtarchiv als Schenkung übergeben. In diesem Zusammenhang weist Gertrud von Hunnius daraufhin, dass es wünschenswert wäre, wenn noch weitere Fundstücke der QQQ-Familienforschung, die vielleicht noch auf manch einem Iserlohner Dachboden schlummern, auch dem Archiv übergeben würden.

Das Familientreffen nutzten die 45 anwesenden Personen aber keinesfalls nur zur Mitgliederversammlung. Einige reisten bereits am Freitag nach Lössel an. Rund um die Mitgliederversammlung am Samstag blieb dann noch genügend Zeit fürs gesellige Beisammensein. Es wurde viel geplaudert und anhand von ausgestellten Ahnentafeln in den verschiedenen Familienzweigen recherchiert. Zum Ausklang des neunten Familientreffens ging es sonntags schließlich ins Museumsdorf Barendorf.

Nachdem man auseinanderging, hofft man nun, sich in zwei Jahren gesund und munter wieder zu sehen, verbindet doch nicht nur der gemeinsame Name.

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