Festnahme

Ruhestörung – tobender Letmather landet in Polizeigewahrsam

Einen uneinsichtigen 36-jährigen Letmather hat die Polizei in der Nacht auf Montag festgenommen – der leistete massiven Widerstand.

Einen uneinsichtigen 36-jährigen Letmather hat die Polizei in der Nacht auf Montag festgenommen – der leistete massiven Widerstand.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Letmathe.  Nach zwei Einsätzen wegen Ruhestörung und einem Platzverweis wurde es der Polizei Sonntagnacht zu viel.

Nach zwei Einsätzen wegen Ruhestörung ist ein 36-jähriger Letmather am frühen Montagmorgen festgenommen worden. Nachbarn hatten sich laut Polizeibericht über laute Musik aus einer Wohnung an der Kanalstraße beschwert. Das erste Mal rückte eine Streife am Sonntag gegen 23.15 Uhr aus. Der 40-jährige Wohnungsinhaber und sein 36-jähriger Bruder waren bereits stark alkoholisiert und reagierten verbal aggressiv. Die Polizeibeamten sprachen eine deutliche Mahnung aus und kündigten an, die Party im Wiederholungsfall aufzulösen.

Etwas über eine Stunde später kam die nächste Beschwerde: Laute Musik und Gesang schallten vom Balkon aus durch die Nacht. Die Brüder zeigten bei der zweiten Visite keine Einsicht. Erst nach mehrmaliger Aufforderung folgte der 36-Jährige dem Platzverweis aus der Wohnung seines Bruders. Die Warnung der Beamten, ihn in Gewahrsam zu nehmen, sollte er die Anordnung nicht respektieren, wirkte nur fünf Minuten, berichtet die Polizei weiter. Der 36-Jährige stahl sich wieder in die Wohnung zurück, offenbar vor den Augen der Beamten.

Diese griffen schließlich durch und nahmen den Mann fest – „zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Durchsetzung des Platzverweises“, so die offizielle Begründung. Der 36-Jährige leistete bei seiner Festnahme massiven körperlichen Widerstand und beschimpfte die Einsatzkräfte. Das ganze dürfte ein juristisches Nachspiel haben: Die Polizei stellte Anzeigen aus wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Ruhestörung.

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