Stadtentwicklung

CDU fordert Kreisverkehr statt Kreuzung

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Nicht nur die CDU ist davon überzeugt, dass ein Kreisverkehr dem Verkehrsknotenpunkt Ellebrecht besser zu Gesicht stehen würde.

Nicht nur die CDU ist davon überzeugt, dass ein Kreisverkehr dem Verkehrsknotenpunkt Ellebrecht besser zu Gesicht stehen würde.

Foto: Oliver Bergmann

Grüne.   Bereich Engelbrecht soll nach Wunsch der Politiker zeitgemäß umgebaut werden.

Die Berichterstattung in der Heimatzeitung über die geplante Sanierung der stark beanspruchten Engelbrecht-Kreuzung in der Untergrüne Ende des vergangenen Jahres ist nicht unkommentiert verhallt. Kaum war der Artikel im Internet abrufbar, forderten mehrere Leser auf der Facebook-Seite von ikz-online.de, dass anstelle der Ampeln ein Kreisel den Verkehr regeln soll – ein Vorschlag, den nun auch die CDU-Ortsunion ins Gespräch bringt.

„Die Ellebrecht-Kreuzung ist einer der am stärksten frequentierten Knotenpunkte in Letmathe beziehungsweise in Iserlohn und stößt häufig während der Hauptverkehrszeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Aus den Erfahrungen aller eingerichteten Kreisverkehre im gesamten Stadtgebiet wissen wir, dass immer eine Verbesserung aller Verkehrsbeziehungen erreicht werden konnte“ macht der Vorsitzende der Ortsunion, Karsten Meininghaus, deutlich.

Der Platz für einen großen Kreisverkehr sei nach CDU-Ansicht in jedem Fall dort gegeben, und so könnten auch sogenannte „Bypässe“ – also jeweils rechts neben dem Kreisverkehr verlaufende Spuren, die direkt in den jeweiligen zu erreichenden Straßenzügen münden – bautechnisch eingerichtet werden. „Nachgewiesenermaßen würde ein solcher Kreisverkehr für alle Verkehrsteilnehmer – also auch für Radfahrer und Fußgänger ein Gewinn sein“, betont der Chef der Letmather CDU. Zudem wäre eine optische Aufwertung des Areals möglich, da ein großer und schön gestalteter Innenraum des Kreisverkehrs den bislang tristen Verkehrsraum verschönern würde.

Fabian Tigges möchte andere Fraktionen für Idee begeistern

Die CDU möchte vor diesem Hintergrund eine Initiative vor der nächsten Verkehrsausschusssitzung am 17. Januar starten, um diese Chance vor der geplanten Sanierung nicht verstreichen zu lassen. Unterstützung erhält die Ortsunion vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Rat der Stadt, Fabian Tigges. „Ich kann mir gut einen Ortstermin mit anderen Fraktionen und Verwaltung vor der Sitzung des Verkehrsausschusses mit einem sich daraus ergebenden gemeinsamen Antrag verschiedener Fraktionen vorstellen.“ Zusammen könne man hier die Notwendigkeit für einen solchen Umbau hervorheben. Die CDU-Fraktion werde zu Beginn der nächsten Woche entsprechend auf die Kolleginnen und Kollegen anderer Fraktionen zugehen. Unterm Strich müsse die Initiative aber zügig und zeitnah erfolgen, damit nicht schon alles festgelegt sei.

Vermutlich sei auch der Landesbetrieb Straßen.NRW zu beteiligen, da die B 236 ja in die Planungshoheit des Bundes falle. „Das ist für die CDU aber kein Hinderungsgrund“, betont Karsten Meininghaus. Er blickt in den Iserlohner Norden: „In Sümmern ist es uns gemeinsam auch gelungen, den Kreisverkehr am Industriegebiet Rombrock mit Straßen.NRW abzustimmen und umzusetzen.“

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