Baustellen

CDU warnt vor Aquaplaning an Pater und Nonne

Bordsteinkante zu hoch eingesetzt? Die CDU befürchtet an Pater und Nonne Unfälle durch Aquaplaning.

Bordsteinkante zu hoch eingesetzt? Die CDU befürchtet an Pater und Nonne Unfälle durch Aquaplaning.

Foto: Alexander Barth / IKZ

Oestrich.  Erst haben Schäden an einer weiteren Gasleitung die Arbeiten verzögert, jetzt ist die Verkehrssicherheit in Gefahr, befürchtet die CDU.

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Die CDU-Fraktion im Rat warnt vor gefährlichen Ausführungsmängeln der Gasleitungsbaustelle an Pater und Nonne. Die Arbeiten dort stehen kurz vor dem Abschluss, derzeit werden die Oberflächen wieder hergestellt. Bei einem Ortsbesuch, schreibt die Fraktion in einer Mitteilung an die Verwaltung, hätten CDU-Vertreter festgestellt, dass die Bord- und Rinnsteine etwa zehn Zentimeter zu hoch eingesetzt worden seien.

Wasser kann nicht richtig abfließen, fürchtet die CDU

„Dies hat zur Folge, dass der aufgetragene Asphalt schräg abfallend zur Fahrspur verläuft“ erläutert die Fraktion. Die Gegebenheiten vor Beginn der Bauarbeiten hätten ermöglicht, dass Oberflächenwasser zu beiden Seiten abfließen konnte. Werde nicht noch rechtzeitig eingegriffen, sei das nach Abschluss der Maßnahme anders: „Im fertigen Zustand (. . .) wird das Oberflächenwasser nicht bis zu den Rinnsteinen kommen, es wird aufgestaut auf der Fahrbahn verbleiben“, prophezeien die Christdemokraten. Darüber hinaus werde das Wasser „auch vom Rinnstein auf die Fahrbahn fließen“.

Auf der Straße würde in Folge bei Regen eine Wasserfläche entstehen, die die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen könne. „Unfälle wegen Aquaplaning sind vorprogrammiert“, zeichnet die Fraktion ein alarmierendes Szenario. Das zuständige Fachressort solle die Baustelle jetzt umgehend prüfen, damit der Schaden noch behoben werden kann. Die Arbeiten hatten sich durch Schäden an einer weiteren Leitung verzögert.

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