Musik

Dankbarkeit, Frieden und etwas Schwung für die Feiertage

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Die Musiker boten ein Repertoire von anrührend über besinnlich bis beschwingt, und das Friedenslicht aus Dortmund leuchtete dank der Pfadfinder vom Stamm Ratpert für die Besucher.

Die Musiker boten ein Repertoire von anrührend über besinnlich bis beschwingt, und das Friedenslicht aus Dortmund leuchtete dank der Pfadfinder vom Stamm Ratpert für die Besucher.

Foto: Miriam Mandt-Böckelmann

Letmathe.  Beim Abschlusskonzert des Letmather Weihnachtsmarktes sorgten Concert-Band und Ratpert-Pfadfinder für Stimmung.

Am Ende des traditionellen Konzertes zum Abschluss des Letmather Weihnachtsmarktes wurde es nicht nur weihnachtlich, sondern auch heimatlich – und so mancher Besucher wischte sich eine kleine Träne aus dem Augenwinkel: Zu Ehren aller Bergleute im Revier spielte die „Concert-Band“ des Musikvereins der Kolpingsfamilie Letmathe das Steiger-Lied.

Effektvolle Verneigung vor der Leistung der Kumpel

Stilecht wurde dazu das Licht in der Kirche gedimmt und die Musiker zogen – was für ein stimmungsvoller Einfall – Stirnlampen an. „Wir wollen uns damit vor der Leistung der Kumpel verbeugen“, erklärte Dirigent Daniel Asmuth. „Zwar geht das Licht in den Zechen zum Jahresende aus, aber die vielen Lichter der aufstrebenden Ruhrmetropolen leuchten bis ins Weltall hinauf.“ Dann wünschte Asmuth den Besuchern „Glück auf!“ – das alle nur zu gern erwiderten. Über all dem leuchtete das Friedenslicht, das die Pfadfinder vom Stamm Ratpert zuvor in Dortmund abgeholt hatten und anschließend auf den Weihnachtsmarkt vor dem Haus Letmathe brachten (wir berichteten).

Vor diesem besinnlichen Ausklang zeigte die „Concert-Band“ ihre beschwingte Seite. In drei Weihnachtsmedleys spannte das 40-köpfige Orchester den Bogen von den Klassikern des Genres wie „Stille Nacht“ bis zu amerikanischen Schlagern. Das Können der Musiker war beeindruckend: Voll und ausgewogen der Klang, feinfühlig die Dynamik – das alles engagiert dirigiert von Daniel Asmuth. Er erklärte: „Wir wollen hochwertige Amateurmusik in einer ansprechenden Gemeinschaft bieten“.

Neue Mitspieler sind bei den wöchentlichen Proben willkommen. Mit der Suite aus dem Film „Forrest Gump“ breiteten die Musiker im Alter zwischen 14 und 70 Jahren in der Friedenskirche einen weichen und warmen Klangteppich aus, indem man sich einfach wohlfühlen musste. Zuvor hatten die „MusikKids“ im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren unter der Leitung von Verena Huchel ihr Können gezeigt. Das Nachwuchsorchester des Musikvereins eröffnete das Konzert mit „Freut Euch Ihr Christen“ und spannte den Bogen von Miniaturen aus Tschaikowskis „Nussknacker“ bis zu „Jingle Bells“. Ein tolles Konzert, dem man mehr Besucher gegönnt hätte!

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