Stübbeken

Ein buntes Lichterband verbindet alle Stübbeker

Die Dorfbeleuchtung zog sich am Samstagabend wie ein bunter Faden durch Stübbeken.

Die Dorfbeleuchtung zog sich am Samstagabend wie ein bunter Faden durch Stübbeken.

Foto: Stefan Janke

Stübbeken.  Statt großem „Dorfsommer“ gab’s in diesem Jahr „nur“ eine romantische Dorfbeleuchtung als Zeichen der Gemeinschaft.

Kein gemütlicher bunter Abend mit Livemusik, kein Getränkewagen vor der Dorfhalle, der zum Klönen einlädt, kein buntes Fest für die Kinder und auch kein Fußballturnier – keine Chance in diesem Jahr für den Dorfsommer in Stübbeken. Von wegen: So ganz wollte sich die Dorfgemeinschaft diese schöne, die Gemeinschaft fördernde Tradition zum Sommeranfang dann doch nicht nehmen lassen.

„Wenigstens auf die farbenfrohe Dorfbeleuchtung wollten wir aber trotz allem nicht verzichten“, erklärt Dorfgemeinschaftsvorsitzender Thomas Haarmann. Und Pressewart Markus Köhler ergänzt, dass die Stübbekerinnen und Stübbeker damit vor allem ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität in dieser besonderen Zeit setzen wollen.

Auch Besucher aus derHauptstadt waren gekommen

Und das ist ihnen eindrucksvoll gelungen. Denn das Band der bunten Glühbirnen zog sich fast lückenlos einmal rund um den Dorfkern. Und diesem bunt beleuchteten Weg folgten dann tatsächlich viele Nachbarinnen und Nachbarn – stets in gebührendem Abstand – allein auf den kurzen Besuch an der einen oder anderen Station musste diesmal verzichtet werden. „Ich habe das Gefühl, als würden diesmal sogar mehr Leute mitmachen“, sagte Thomas Haarmann, der sich freute, am Dorfplatz auf ehemalige Stübbeker zu treffen, die aus der Bundeshauptstadt übers Wochenende zurück in die Heimat gekommen waren – ein bisschen auch wegen des Miniatur-Dorfsommers.

Die fast mediterrane Atmosphäre, die dank der Beleuchtung herrschte, konnte in wenig über das ausgefallene Dorfsommer-Wochenende hinwegtrösten.

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