Chöre

Kolpingchor Letmathe blickt mit Zuversicht in die Zukunft

Die coronabedingte Zwangspause haben die Mitglieder des Kolpingchors Letmathe für die Renovierung der „Brutzelbude“ genutzt.

Die coronabedingte Zwangspause haben die Mitglieder des Kolpingchors Letmathe für die Renovierung der „Brutzelbude“ genutzt.

Foto: Privat

Letmathe.  Obwohl sie derzeit nicht proben können, nutzen die Mitglieder die Zwangspause sinnvoll und pflegen die Gemeinschaft.

Auch wenn die Auflagen der Corona-Pandemie (Abstandsregeln, Hygienekonzept etc.) die Probenarbeit von Laienchören weiterhin nicht ermöglicht, sieht der Kolpingchor Letmathe recht zuversichtlich in die Zukunft.

Zwar konnten und können die geplanten Auftritte in 2020 sowie die dazu erforderlichen Proben nicht wie vorgesehen über die Bühne gehen, trotzdem ist die Stimmung, was die Zukunft angeht, positiv. Alle Veranstaltungen bis mindestens Ende August mussten abgesagt werden. Ganz besonders schwer fällt den Verantwortlichen die Absage des geplanten Jahreskonzertes am 4. Oktober, das aber möglichst direkt im Frühjahr 2021 nachgeholt werden soll. Ebenfalls verschoben werden musste die Jahresfahrt (ursprünglich geplant für Mai 2020) ins Frühjahr 2021. An dem Termin für das vorweihnachtliche Konzert zur Adventszeit wird derzeit aber noch festgehalten. Zu gegebener Zeit soll die Situation bewertet und eine Entscheidung getroffen werden.

Wann die Probenarbeit wieder beginnen kann, bleibt abzuwarten. Dazu wollen die Verantwortlichen schauen, wie sich die allgemeinen Regeln und Auflagen weiter entwickeln. Die meisten Chormitglieder werden über eine WhatsApp-Gruppe zeitnah informiert. Aber auch Treffen in kleineren Gruppen, persönliche und Telefon-Kontakte halten die Chorgemeinschaft, in der Singen das Lieblingshobby ist und das gemütliche Beisammensein gepflegt wird, zusammen.

„Brutzelbude“ bereits renoviert

Die Zuversicht wird auch verdeutlicht durch die Renovierung der „Brutzelbude“ des Chors, die bei vielen öffentlichen Veranstaltungen in Letmathe mit Würstchen und Pommes für das leibliche Wohl gesorgt hat und natürlich auch noch sorgen soll. Von Resignation durch Corona also keine Spur. Das Foto zeigt die Sänger, die bei der Renovierung geholfen haben.

Der Vorsitzende des Chores, Markus Plum, macht deutlich: „Aktuell ist die Situation für uns noch zu unsicher, und wir wollen alle Sänger vor möglichen Infektionen schützen. Sobald wir aber auch nur ansatzweise eine Möglichkeit sehen, die Probenarbeit wieder aufzunehmen und wir dies verantworten können, werden wir uns wieder in der Zunftstube des Kolpinghauses Letmathe treffen. Bis dahin bleiben wir mit allen Sangesbrüdern im engen Kontakt und pflegen in kleineren Gruppen die Gemeinschaft weiter.“

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