Lichterfest

Nach dem Regenguss kam das Lichtermeer

Der Volksgarten erstrahlte im Schein der Kerzen beim Lichterfest des Heimatvereins Letmathe.

Der Volksgarten erstrahlte im Schein der Kerzen beim Lichterfest des Heimatvereins Letmathe.

Foto: Michael May

Letmathe.  Bis spät in den Abend genossen die Letmather das traditionelle Lichterfest im Volksgarten.

Der Regen am Abend kam natürlich völlig unpassend, gerade, als es anfing, stimmungsvoll zu werden beim traditionellen Lichterfest des Heimatvereins und des Wirtevereins am Samstag im Volksgarten. Doch glücklicherweise verzogen sich die Wolken dann auch wieder und die vielen Hundert kleinen und großen Besucherinnen und Besucher konnten bis spät in die Nacht hinein den besonderen Zauber dieses Festes erleben.

Schon am Nachmittag hatten Haus Höynck, die Rübezahlbaude und der Gasthof Zum Schälk ihre Spezialitäten-Stände entlang der „Parkallee“ geöffnet, und auch die ersten Teilnehmer des Wettbewerbs um die drei Preise für die schönste Licht-Installation waren schon fleißig mit ihren Vorbereitungen beschäftigt.

Dabei sein ist allesfür die Licht-Künstler

Wie immer wurden für alle kreativen Licht-Künstler unzählige kleine, bunte Teelichter zur Verfügung gestellt, die auf der großen Rasenfläche des Parks in unterschiedlichesten Formen drapiert werden konnten. Mal als großes rotes Peace-Symbol, dann wieder als großes Herz, als Riesen-Raupe oder Papagei. Der Fantasie waren natürlich keine Grenzen gesetzt, allen jungen und junge gebliebenen Leute, die auf dem Rasen ihrer Kreativität freien Lauf ließen, war aber eines gemein: „Dabei sein ist alles, um die Preise geht nicht“, lautete ihr Motto.

Und so gut gelaunt wie die Kreativen waren dann auch die Beobachter dieser idyllischen Park-Atmosphäre, für die es plötzlich um Einiges spannender und spektakulärer wurde, als Feuer-Choreograf Fiurfaro seine heiße Show als Höhepunkt des Unterhaltungsprogramms ablieferte. Während bei Fiurfaro die Funken flogen, zündete die Band „Second Hand“ vor vielen Zuhörern an der Musikmuschel eine musikalisches Feuerwerk und setzte damit das I-Tüpfelchen dieses kühlen Abends mit wärmendem Licht.

Neben guter Unterhaltung und leckerem Essen wie Wildragout, Spanferkel und Erbsensuppe hatte die Heimatverein die gute Idee, anhand von zahlreichen Schautafeln, Bildern und Zeitungsausschnitten die Geschichte des Lichterfestes im Volksgarten zu erzählen. Und die geht weit, weit zurück bis ins vergangenen Jahrhundert. Wann genau das erste Fest stattfand, das konnte selbst der amtierende Vorsitzende des Heimatvereins, Patrick Dornhoff, nicht genau sagen. Dafür aber steht fest, dass es das nächste im kommende Jahr geben wird.

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