Castingshow

Nina Jansen aus Oestrich bei „The Voice of Germany“

Am Sonntag wird der Auftritt von Nina Jansen im Fernsehen ausgestrahlt.

Am Sonntag wird der Auftritt von Nina Jansen im Fernsehen ausgestrahlt.

Foto: Carolin Meffert

Oestrich.  Die Oestricher Sängerin hat sich aus Zufall für die Castingshow beworben. Jetzt hat sie es in die Blind-Auditions geschafft.

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Die Musik- und Castingshow „The Voice of Germany“ ist Mitte September bereits in die neunte Staffel gestartet. Darin möchte sich die Letmatherin Nina Jansen mit ihrem Talent der Jury, bestehend aus Mark Forster, Alice Merton, Sido und Rea Garvey, stellen. Am Sonntag wird ihr Auftritt im Fernsehen zu sehen sein. Dabei hofft sie, dass die Jurymitglieder, die mit dem Rücken zu ihr sitzen („Blind-Audition“), für sie stimmen. Im Vorfeld sprach sie mit der Heimatzeitung über ihre Beweggründe und Erfahrungen mit der TV-Show.

Die 36-jährige Sängerin wäre nie auf die Idee gekommen, sich für die Castingshow zu bewerben. „Das war reiner Zufall“, erzählt sie. „Meine Arbeitskollegin und Freundin sagte im Büro eigentlich nur aus Spaß ,Mach da doch mal mit’.“ Daraufhin hat die Letmatherin das Online-Formular ausgefüllt und einen Link zu ihrem YouTube-Kanal beigefügt, ohne große Hoffnungen zu haben.

Bis zu den „Blind-Auditions“ war es dann ein langer Weg. Zunächst galt es im Januar beim Casting in Köln drei Runden zu überstehen. Im Mai erhielt Nina Jansen dann eine Einladung nach Berlin, wo für sie zwei weitere Runden warteten. „Es war schon spannend mitzuerleben, wie das Casting für eine solche TV-Show abläuft“, so die Sängerin.

Im Mai erhielt sie dann die Zusage für die „Blind-Auditions,“ überbracht von Moderatorin und Model Lena Gerke. ProSieben hatte mit der Familie der Sängerin einen Termin für ein Telefonat vereinbart. „Ich saß gerade mit meiner Tochter am Klavier, als ich den Anruf bekam. Ein wenig hatte ich mich schon gewundert, dass meine Familie mit Kameras daneben stand und gefilmt hat“, erinnert sie sich. Dass sie mit dem Model telefoniert hatte, war ihr zu diesem Zeitpunkt gar nicht bewusst geworden, kurze Zeit später wurde sie darüber aufgeklärt. „Dass ich es wirklich bis zu den Blind Auditions schaffe, hätte ich nicht erwartet“, verweist Nina Jansen auf 7500 Mitbewerber.

Nina Jansen schafft es unter die besten 150 Talente

150 Teilnehmer wurden zu den „Blind-Auditions“ eingeladen. In den Proben hat die 36-Jährige Balladen von Herbert Grönemeyer gesungen. Gerne hätte sie sich auch in der „Blind-Audition“ von ihrer gefühlvollen Seite gezeigt, der Song wurde ihr jedoch vorgegeben: „Wir beide“ von Juli. „Ich hatte das Gefühl, dass der Song nicht zu mir passt“, berichtet sie. Zur Unterstützung hat sie ihren eigenen kleinen Fanclub mit nach Berlin genommen, der im Publikum die Daumen drückte. „Die Stimmung im Publikum war super“ berichtet ihr Schwiegervater Ulrich Jansen. Wenn sie weiter kommt, würde sie sich für Coach Rea Garvey entscheiden, da sie ihn am sympathischsten findet. Wie es weiter geht, darf Nina Jansen noch nicht verraten. Aber egal wie es für sie ausgeht, die Erfahrungen kann ihr niemand mehr nehmen. „Wir hatten in Berlin auch Vocal-Coachings, um die Songs durchzuarbeiten. Auch die Proben mit der Band, in der Musiker von den Heavytones mitgespielt haben, waren eine tolle Erfahrung.“ Dabei hat die Letmatherin wichtige Kontakte aufgebaut: „Mit Adrian Buljat nehme ich sogar meine zweite eigene Single auf. Ich freue mich schon sehr auf dieses Duett“, verrät sie.

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