Messerattacke

Oestricher Messerstecher muss in Haft

Die Polizei sicherte am Mittwoch nach der Messerattacke an der Kampstraße den Tatort.

Die Polizei sicherte am Mittwoch nach der Messerattacke an der Kampstraße den Tatort.

Foto: Cornelia Merkel / IKZ

Oestrich.  Die Hagener Staatsanwaltschaft stuft die Messerattacke am Mittwoch auf einen Mann in Oestrich als versuchten Totschlag ein.

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Nach der Messerattacke am Mittwoch auf der Kampstraße auf einen 54-jährigen Anwohner hat ein Haftrichter am heutigen Donnerstag wegen eines versuchten Totschlags einen Haftbefehl gegen den 32-jährigen Tatverdächtigen erlassen. Ursprünglich ermittelte die Kriminalpolizei wegen gefährlicher Körperverletzung.

Wie berichtet, war am Mittwoch gegen 13.50 Uhr auf der Kampstraße ein 54-jähriger Anwohner durch einen Messerstich verletzt. Die Polizei hatte nach kurzer Nahbereichsfahndung einen 32-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand wollte der 54-jährige Autofahrer seinen Wagen in seine Einfahrt rangieren. Der 32-Jährige stellte ihm einen Glasbehälter in den Weg. Darüber kam es zu einem Streit. Der 32-Jährige zog ein Messer, stach es dem Gegner ins Gesicht und rannte weg.

Wenige Minuten später konnte die Polizei den Tatverdächtigen auf der Kampstraße festnehmen. Es handelt sich um einen Deutschen ohne festen Wohnsitz. Der Verletzte wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei stellte das Messer sicher und ermittelte zunächst wegen einer gefährlichen Körperverletzung, hat aber nach den bisherigen Ermittlungen den Messerangriff hochgestuft zu versuchtem Totschlag.

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