Stadtentwicklung

Planungsausschuss nickt zahlreiche Projekte für Letmathe ab

Damit Lasbeck auch wirklich seine neue Brücke (hier das Provisorium) bekommt, investiert die Stadt 3,5 Millionen Euro.

Damit Lasbeck auch wirklich seine neue Brücke (hier das Provisorium) bekommt, investiert die Stadt 3,5 Millionen Euro.

Foto: Michael May / IKZ

Letmathe.  Der Ortseingang aus Richtung Pater und Nonne und die Lasbecker Brücke waren Themen im Planungsausschuss.

Grünes Licht für die Änderung des Bebauungsplans für den Bereich rund um den Bahnhof und die Lennebrücke gab der Planungsausschuss in seiner Sitzung am Dienstag dieser Woche: den Streifen zwischen An Pater und Nonne und Lennepromenade von der Brücke zum Bahnhof bis zur Einmündung Brinkhofstraße. Damit soll die städtebauliche Entwicklung dieses Ortseingangs vorangetrieben werden, der durch die Lennepromenade in den vergangenen Jahren aufgewertet wurde. Diese Entwicklung soll sich jetzt im nordwestlich angrenzenden Bereich ebenfalls mit der Nutzung als allgemeines Wohngebiet fortsetzen. Der Stadt liegen bereits Anfragen zur Realisierung einer Wohnbebauung sowie einer Pflegeeinrichtung in diesem Areal vor.

Ebenfalls einstimmig segneten die Kommunalpolitiker die Erweiterung des Aldi-Parkplatzes um 20 Stellplätze angrenzend an diesen Bereich auf der anderen Seite der Einmündung Brinkhofstraße ab. Da es sich bei dem Grundstück um ein Eingangstor Letmathes handelt, soll an der südlichen Böschungskante eine dichte Ersatzbepflanzung von Seiten des Eigentümers erfolgen.

„Schandfleck“ auf dem Rodensoll endlich beseitigt werden

Durchgewunken wurde auch ein Satzungsbeschluss zur Bebauungsplan-Änderungen auf dem Roden für ein Bauvorhaben im Bereich Am Katzenellbogen. Das auf dem Grundstück befindliche baufällige Gebäude soll abgebrochen und durch eine Neubebauung ersetzt werden. Anlieger hatten den ortsverträglichen Planungen für eine zweigeschossige Mehrfamilienhausbebauung zugestimmt: „Im Gesamtbild entsteht für uns der Eindruck, dass endlich ein Schandfleck sinnvoll wieder schön gemacht wird“, heißt es dazu in der Drucksache. Der Bauherr habe zugesagt, auf eigene Leistung auf dem Grundstück eine Fußwegverbindung herzustellen und zu erhalten.

Der Ausschuss befürwortete außerdem die überplanmäßigen investiven Mittel für den Neubau der Lasbecker Brücke inklusive einer Behelfsbrücke in Höhe von einer Million Euro aus dem Haushalt 2020. Wie berichtet, werden insgesamt 3,5 Millionen dafür veranschlagt.

Zur Aufwertung des Areals um den Dorfbrunnen im Stübbeken beschloss der Ausschuss die Bereitstellung von 35.000 Euro. Baurat Thorsten Grote hatte den Anwohnern das Konzept zur Verschönerung des Dorfbrunnens vorgestellt. Dabei hatten Vertreter der Siedlergemeinschaft zugesichert, Patenschaften zu übernehmen.

Im Bereich des Fußgängertunnels Waldstadion/Tennisplätze Richtung Stübbeken sollen jetzt laut Antrag der CDU-Fraktion die vorhandenen Leuchten gegen LED-Leuchten ausgetauscht werden. In diesem Zusammenhang sollen die beiden zuletzt abgeschalteten Laternen wieder in Betrieb genommen werden.

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