Kultur

Aktionen zum Internationalen Museumstag

Die Museumsmaus vor dem Biggelebenhaus

Foto: WP

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Menden.  Das Mendener Museum beteiligt sich am Sonntag, 18. Mai, am Internationalen Museumstag mit Aktionen und Sonderöffnungszeiten von 12 bis 17 Uhr. Das Motto dieser weltweiten Aktion lautet diesmal „Sammeln verbindet – museum collections make connections“. „Als gegenständliches Gedächtnis der Menschheit und ihrer Umwelt bilden Museumssammlungen die Grundlage für das Bewahren und Erforschen von Kulturgut“, heißt es dazu in einem Aufruf des Deutschen Museumsbundes.

Programmpunkt für Kinder

In Menden ist der internationale Museumstag ganz besonders auf das junge Publikum ausgerichtet, denn der Zeichner des neu aufgelegten Kinderbuches „Melchior entdeckt Menden“, Martin Smith, und die Autorin Jutta Törnig-Struck schreiben den Kindern einen Gruß in das kindgerechte Geschichtsbuch. Gemeinsam mit den jungen Besuchern zeichnet Martin Smith die kleinen Mendener Geschichtsmäuse sowie alte Mendener Gebäude und Sammlungsgegenstände. Es besteht auch die Gelegenheit, das Buch zum Preis von 8,50 Euro im Museum zu kaufen.

„Sammeln verbindet“ im Mendener Museum gleich 14 Schützenvereine, die sich zur Präsentation ihrer Sonderausstellung „Mendener Schützen – damals und heute“ zusammengetan haben. In kurzen Führungen zu jeder vollen Stunde wird die Geschichte der Vereine vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und politischen Ereignisse vom Mittelalter bis in die Neuzeit vermittelt. Und natürlich verbindet Sammeln auch Jung und Alt – besonders Kinder sind in der Schützenausstellung willkommen und werden an das Thema spielerisch herangeführt: Museumsmaus Melchior Stöbernas schickt die jungen Besucher mit Rätselfragen auf die spannende Suche nach dem geköpften Hahn und nach Schützenvögeln, die an Glühbirnen hingen.

Auch die Außenstellen des Museums sind von 12 bis 17 Uhr geöffnet: das Schmarotzerhaus An der Stadtmauer 5 und der Poenigeturm in der Turmstraße. Im Schmarotzerhaus wird Schuhmachermeister Werner Frohne von 15 bis 17 Uhr sein Handwerk vorführen. Seine Ehefrau Elisabeth Frohne erklärt die Funktion des Küchenherdes aus der Zeit um 1900, der mit Kohle oder Briketts geheizt wurde, und erzählt von der anstrengenden Hausarbeit.

Der Poenigeturm ist geöffnet

Der mittelalterliche Poenigeturm kann bis unter das Dach erobert werden. Er wurde im 17. Jahrhundert zum schaurigen Gefängnis für die Opfer des Hexenwahns. Einige der Hexenschreine, die die Künstlerinnen Ulla Brockfeld und Dagmar Müller geschaffen haben, sind im Erdgeschoss ausgestellt und offenbaren ihren Inhalt besonders eindrucksvoll, wenn man mit der Taschenlampe in sie hinein leuchtet. In beiden Gebäuden geben zudem die Mendener Stadtführer kurze In-formationen zur Geschichte Mendens und der historischen Bauten.

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