Regenbogenschule

Aus Vorsicht geschlossen

Die Regenbogen-Förderschule Sprache des Märkischen Kreises.

Die Regenbogen-Förderschule Sprache des Märkischen Kreises.

Foto: IKZ

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Hemer/Menden. Der Märkische Kreis schließt wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung mit sofortiger Wirkung die Regenbogenschule-Förderschule in Hemer.

Grund für die vorübergehende Schließung sind erhöhte gemessene Werte von Phenol und Naphthalin in der Raumluft von vier der insgesamt 14 Klassenräume.

„Weil wir eine Gesundheitsgefährdung der Schüler auf jeden Fall ausschließen wollen, haben wir uns in Absprache mit der Schulleitung entschlossen, den Schulbetrieb vorläufig komplett einzustellen“, so Fachbereichsleiter Eckehard Beck..

Die Regenbogenschule, die lange Jahre in Menden beheimatet war, erst im vergangenen Jahr nach Hemer umgezogen. Seit einiger Zeit hatten Schüler und Lehrer über Geruchsbelästigung in den Klassenräumen geklagt. Daraufhin hatte das Gebäudemanagement des Kreises im Mai ein Gutachter beauftragt, Messungen vorzunehmen. Die ersten vorläufigen Ergebnisse sind am Mittwoch, 9. Juni, nachmittags bei der Schulverwaltung des Märkischen Kreises eingetroffen.

Zu den Ursachen für die überhöhten Phenol- und Naphthalin-Werte kann noch nichts gesagt werden. Vermutet wird, dass die Belästigung von dem Asphalt-Belag ausgeht, der als Untergrund für den Bodenbelag in dem alten Gebäude übernommen worden war. Es war das Stabsgebäude der ehemaligen Blücherkaserne.

Aus reiner Vorsicht habe man sich entschlossen, den Unterricht und alle anderen dort geplanten Veranstaltungen abzusagen. Die Eltern der 135 Schülerinnen und Schüler, die am Mittwoch nicht mehr zu erreichen waren, werden am Donnerstag informiert. Statt des Unterrichts soll heute ein gemeinsamer Tag mit den Jungen und Mädchen auf dem Gelände der Landesgartenschau in Hemer verbracht werden.

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