Corona

Corona: 28 Reiserückkehrer im Kreis mit Virus im Gepäck

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich bei ihrem Gesundheitsamt melden und können sich kostenlos testen lassen. 28 Reisende aus dem Märkischen Kreis haben nicht nur Souvenirs mitgebracht, sondern auch das Corona-Virus.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich bei ihrem Gesundheitsamt melden und können sich kostenlos testen lassen. 28 Reisende aus dem Märkischen Kreis haben nicht nur Souvenirs mitgebracht, sondern auch das Corona-Virus.

Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Menden/Kreis.  Das Ende der Ferien führt im Märkischen Kreis zu deutlich mehr Corona-Infektionen. 28 Reiserückkehrer sind positiv getestet worden.

Aktuell sind im Märkischen Kreis 59 Männer und Frauen mit dem Coronavirus infiziert, vier davon in Menden. 28 Urlaubsrückkehrer hatten bisher das Coronavirus mit im Gepäck. Das teilt die Pressestelle des Märkischen Kreises mit.

Nach wie vor müssen sich alle Personen, die sich in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben, unmittelbar nach Rückkehr in den Märkischen Kreis beim Kreisgesundheitsamt melden. 2374 Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten haben sich bisher beim Kreis-Gesundheitsamt gemeldet, heißt es aus der Pressestelle.

Bei 2139 Männern und Frauen konnte nach negativem Test die Quarantäne beendet werden. 162 Personen haben die vierzehntägige Quarantäne absolviert. Von den 28 infizierten Urlaubsrückkehrern sind neun bereits geheilt. Aktuell verzeichnet das Kreisgesundheitsamt somit noch 19 erkrankte Heimkehrer aus Risikogebieten. 30 Personen wurden als Kontaktpersonen eingestuft, davon sind aktuell noch 24 in Quarantäne.

Aktuell stehen, neben den 59 mit dem Coronavirus Infizierten, auch 225 Kontaktpersonen, elf davon in Menden, sowie 129 Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten unter Quarantäne. Altena, Balve und Hemer gelten derzeit als coronafrei.

Welche Praxen testen

Die Internetseite www.coronatestpraxis.de der Kassenärztlichen Vereinigung und des Ärzteverbunds Südwestfalen ist freigeschaltet. Hier können sich Reiserückkehrer, Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen sowie Lehrer über ortsnahe Coronatestmöglichkeiten informieren. Nach Angabe der Wohnadresse erhalten Patienten Informationen über Arztpraxen, die in der Umgebung ihres Wohnortes für eine Testung zur Verfügung stehen. Zur Organisation der Testungen von Beschäftigten in Kindergärten und Schulen wird empfohlen, sich über die E-Mail-Adresse coronatest@aevsw.de mit der Ärzteschaft in Verbindung zu setzen.

Das Kreisgesundheitsamt zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 751 Coronafälle, 128 davon in Menden. 660 Personen haben die Erkrankung bereits überstanden.

Noch mehr Fotos, Videos und Nachrichten aus Menden und Umgebung finden Sie hier.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben