Covid-19

Corona-Test: Ergebnisse von Mendener Grundschule sind da

An der Nikolaus-Groß-Grundschule in Bösperde sind 13 Kinder auf Covid-19 getestet worden. Trotz negativer Ergebnisse müssen die Kinder in Quarantäne bleiben.

An der Nikolaus-Groß-Grundschule in Bösperde sind 13 Kinder auf Covid-19 getestet worden. Trotz negativer Ergebnisse müssen die Kinder in Quarantäne bleiben.

Foto: Hans Blossey

Menden/Bösperde.  Letzten Freitag wurden 13 Grundschulkinder aus zwei Jahrgangsstufen getestet. Darum müssen die Kinder weiterhin in Quarantäne bleiben.

Alle Corona-Tests, die am vergangenen Freitag an der Nikolaus-Groß-Grundschule in Bösperde durchgeführt wurden, sind negativ. Die insgesamt 13 Kinder aus der 2. und 4. Klasse sind dennoch weiterhin in häuslicher Quarantäne. Das bestätigte das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises bereits am Wochenende, wie die Schulleitung auf Nachfrage der Westfalenpost mitteilte.

Weil eine Lehrkraft der städtischen Musikschule positiv auf das Virus getestet wurde, mussten die Grundschulkinder letzte Woche auch getestet werden. Die Lehrkraft unterrichtet im Rahmen einer Zusammenarbeit an der Nikolaus-Groß-Grundschule. Mit ihr in Kontrakt standen deshalb elf Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufe zwei und zwei Kinder der vierten Klasse. „Wir haben die Ergebnisse bereits am Wochenende erhalten. Die Kinder müssen aber weiterhin in Quarantäne bleiben“, berichtet Konrektorin Christina Grawe. Ein negatives Testergebnis bedeutet nämlich nicht direkt, dass die Quarantäne vorbei ist, erklärt auch Mathis Schneider von der Pressestelle des Märkischen Kreis: „Anders als bei Reiserückkehrer muss die Quarantäne auch bei einem negativem Ergebnis eingehalten werden. Das Gesundheitsamt geht da auf Nummer sicher und hält sich an die Empfehlungen des RKI.“

Symptome können auch nachträglich erst auftreten

Grund dafür ist, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage lang sein kann. Das heißt, dass erst Tage nach dem Test eine Infektion erkennbar sein kann und Symptome auch nach einem negativen Ergebnis auftreten können. Der zweite Test, kurz vor Ende der Quarantäne, sei deshalb der wichtigere. „Die Kinder werden weiter unterrichtet. Das machen die Lehrer unterschiedlich. Jedes Kind bekommt die Unterrichtsmaterialien und arbeitet zuhause“, erklärt Christina Grawe. Generell sei die Situation und die Testung am Freitag recht beruhigt verlaufen und sowohl von Eltern als auch von den Schülern entspannt aufgenommen worden. Es hätte keine Probleme gegeben, teilt die Konrektorin mit.

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