Nachruf

Die Westfalenpost trauert um Balver Kollegen Ulrich Friske

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Im Alter von 66 Jahren verstorben: WP-Redakteur Ulrich Friske.

Im Alter von 66 Jahren verstorben: WP-Redakteur Ulrich Friske.

Foto: WESTFALENPOST

Balve/Hagen.  Die Westfalenpost trauert um den Journalisten Ulrich Friske aus Balve, der im Alter von 66 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist.

Die Westfalenpost trauert um einen hochgeschätzten Kollegen: Ulrich Friske ist nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren verstorben. Der Journalist, der mit seiner Frau Steffie und drei Töchtern in Balve lebte, war seit 2011 im Nervenzentrum der WP tätig: dem Hagener Südwestfalendesk. Dort laufen alle Fäden aus den WP-Redaktionen zusammen, und Redakteurinnen und Redakteure aus allen WP-Städten schätzten Uli Friske als stets hilfsbereiten und ideenreichen Blattmacher, der seine Ausgaben mit Leidenschaft und kritischem Geist betreute. Große Betroffenheit über seinen viel zu frühen Tod ist bei der Westfalenpost überall zu spüren.

Ulrich Friske, gebürtiger Hemeraner, war der Westfalenpost von Beginn seiner Karriere an verbunden. In Hemer begann er 1977 als junger Reporter für die dortige WP-Lokalausgabe Hemer, Iserlohn und Hohenlimburg, parallel dazu studierte er Germanistik und Publizistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster. Ab 1982 arbeitete Friske zunächst als Reporter und dann als Redakteur bei der WP in Brilon. 1994 schlug der leidenschaftliche Segler einmal einen neuen Kurs ein: Zwei Jahre lang schrieb er für das Magazin „Boote“ Geschichten aus der Welt von Yachten, Wind und Wellen. Doch seine Leidenschaft für das tagesaktuelle Geschehen, für die Berichte, Reportagen und Kommentare aus dem prallen Leben ließ den Nachrichtenmann nicht los: 1996 kehrte er als Redakteur ins WP-Mantelressort „Zeitgeschehen“ zu seiner Zeitung zurück.

Sechs Jahre später wechselte Friske hier ins Ressort „Reportage und Recherche“, um auch dort die spannendsten Geschichten aus dem Leben der Menschen in unserer Region aufzuspüren und niederzuschreiben. Von 2011 an stellte er, mittlerweile Vater von drei Töchtern, sein großes Engagement und seine enorme Erfahrung in den Dienst des Südwestfalendesks. Als Blattmacher zeichnete er dort bis zum kürzlich erfolgten Eintritt in die Rente mitverantwortlich für Präsentation und Aufmachung der Geschichten seiner mittlerweile vielfach jüngeren Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Region. Viele von uns haben viel von ihm gelernt.

Doch auch ein kritischer Journalist reinsten Wassers hat seine weichen Seiten: So spielte Uli Friske begeistert Gitarre und erfüllte sich erst vor kurzem mit einem Röhren-Verstärker einen langgehegten Wunsch. Ein großer Tierfreund, speziell ein Katzenfan, war er obendrein.

Die Beerdigung von Ulrich Friske hat im Balver Trostwald in aller Stille stattgefunden. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seinen Töchtern. Alle Kolleginnen und Kollegen der Westfalenpost wünschen der Familie in diesen Tagen viel Kraft.

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