Menden

Feuerwehr: Kaum Hitze-Einsätze, aber hohe Waldbrand-Gefahr

Die möglichen verheerenden Folgen eines Waldbrandes nach langer Dürre zeigt dieses Bild aus Sundern-Stemel. Im Juli brannte es dort tagelang, eine 115.000 Quadratmeter große Fläche wurde zerstört. 

Die möglichen verheerenden Folgen eines Waldbrandes nach langer Dürre zeigt dieses Bild aus Sundern-Stemel. Im Juli brannte es dort tagelang, eine 115.000 Quadratmeter große Fläche wurde zerstört. 

Foto: Feuerwehr HSK / WP

Menden.  Auch nach der Hitzewelle und etwas Regen: Die Feuerwehr Menden warnt weiter vor Waldbränden und mahnt alle zur Achtsamkeit.

Große Sorge bereitet der Feuerwehr Menden auch nach der großen Hitze dieser Woche die enorme Waldbrandbrandgefahr. Sie sei auch durch den Regen am Donnerstag und Freitag kaum gemindert worden, erklärt Feuerwehrsprecher Stefan Deitel: „Die Menschen müssen auf jeden Fall weiter achtsam und wachsam sein und sollten im Wald keinesfalls rauchen oder grillen.“ Die Dürre erhöhe nicht nur die Gefahr der Entzündung, sondern auch der raschen Ausbreitung eines Feuers im Wald. Der Waldbrand in der Sächsischen Schweiz habe eine Fläche von der Größe der gesamten Waldemei vernichtet, mahnt Deitel.

Mendener inzwischen offenbar an Umgang mit Hitzewellen gewöhnt

Dass keine Nachrichten gute Nachrichten sind, gilt unterdessen für die WP-Anfrage nach der jüngsten Zahl der Hitze-Einsätze von Rettungsdienst und Feuerwehr. „Bis auf den üblichen Wahnsinn gibt es da nichts Außerordentliches zu vermelden“, sagt Deitel. Offenbar seien die Mendener den Umgang mit Hitzewellen inzwischen gewohnt: „Das war ja beileibe nicht das erste Mal, und die Leute halten sich an die wichtigsten Ratschläge. Sie setzen sich nicht der prallen Sonne aus, viele bleiben bei heruntergelassenen Jalousien zuhause, und es wird viel getrunken, um den Kreislauf stabil zu halten.“

Trotz Hitze an Mittwoch und Donnerstag „nur der übliche Wahnsinn“

Natürlich habe es am Mittwoch und Donnerstag auch den einen oder anderen Hitze-Fall gegeben, doch habe sich das im gesamten Einsatzaufkommen beider Tage kaum bemerkbar gemacht.

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