Schulpolitik

Fünfzügigkeit für Realschule Menden beschlossen

Klassenraum der Realschule Menden: Platz für Fünfzügigkeit.

Klassenraum der Realschule Menden: Platz für Fünfzügigkeit.

Foto: Lisa Bensch

Menden.   Die Mendener Politik kommt zu anderen Zahlen als ein Fachgutachter – mit Folgen für die städtische Realschule.

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Für Eltern kann das eine wichtige Entscheidungsgrundlage im kommenden Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen sein. Die Realschul-Eingangsklassen sollen ab dem Schuljahr 2018/19 fünfzügig sein und bei größerem Bedarf sogar sechszügig. Das wird nach einem Beschluss des Schulausschusses am Abend auch der Bezirksregierung Arnsberg mitgeteilt. Die Mendener Schulpolitik überstimmt damit einen externen Fachgutachter zum Schulentwicklungsplan, der vier Züge für ausreichend gehalten hatte.

Der Kragen geplatzt

Mehr als einmal war nicht nur Peter Maywald (CDU) der Kragen geplatzt: „Das können wir besser“, hatte sich der Vorsitzende des Schulausschusses der Stadt Menden wiederholt darüber geärgert, dass die Realität mit den Zahlen und Prognosen des gutachterlichen Schulentwicklungsplans nicht übereinstimmte. Eine schulpolitische Expertenrunde scheint tatsächlich Fehler gefunden zu haben. Das stützt auch Uli Menge, städtischer Teamleiter Schulen, der gestern Abend ausführte: „Zu übernehmende Klassen der aufgelösten Realschule Lendringsen sind an keiner Stelle im Gutachten aufgeführt. Deshalb kommen wir auf ganz andere Zahlen.“

Heinz Josef Karhoff, schulpolitischer Sprecher der Christdemokraten: „Für uns hat immer schon der Elternwille Vorrang gehabt. Familien, die ihre Kinder an der Realschule Menden anmelden möchten, haben jetzt die Sicherheit, dass wir niemanden abweisen müssen.“

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