Kommunikation

Gewalt und Häme geben den Ton in Sozialen Medien an

In Zeiten der digitalen Kommunikation würden inzwischen Aggressivität, Gewalt und Häme den Ton in Sozialen Medien angeben, meint

In Zeiten der digitalen Kommunikation würden inzwischen Aggressivität, Gewalt und Häme den Ton in Sozialen Medien angeben, meint

Foto: Fabian Sommer

Paderborn/Menden.   Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker schlägt Alarm: Soziale Medien führen zur Verrohung des gegenseitigen Miteinanders.

Mit der Kommunikation innerhalb der Gesellschaft befasst sich auch Erzbischof Hans-Josef Becker im Hirtenbrief zur Fastenzeit. „Wie gehen wir in unserer Gesellschaft und in unserer Kirche miteinander um? Wie kommunizieren und sprechen wir miteinander?“, fragt er die Gläubigen. In Zeiten der digitalen Kommunikation würden inzwischen Aggressivität, Gewalt und Häme den Ton in Sozialen Medien angeben. Dem aggressiven Tonfall sollten unter keinen Umständen Gewalttaten folgen, warnt Becker.

Statt Menschen niederzumachen, sollten sie aufgerichtet werden – zum Fest der Auferstehung sollte dies bedacht werden. Rückläufigen Zuspruch der Gläubigen für das Bußsakrament möchte Becker nicht bewerten, wohl aber neu ordnen. So lasse sich die Buße als „zweite Chance“ sehen, die Möglichkeiten biete, sein Leben wieder in die richtige Spur zu bringen.

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