Menden à la Carte

Gute Noten für Gourmet- und Kulturfest "Menden à la Carte"

Dieses Wochenende fand das Stadtfest "Menden à la carte" statt.

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Menden.   Die 23. Auflage des großen Stadtfestes Menden à la Carte kommt bei den Besuchern prima an. Sogar Regentänze gab es.

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Der größte Vertrauensbeweis fand auf den Beinen statt. Unzählige Mendener strömten trotz unsicherer Wetterlagen zum großen Kultur- und Gourmetfest Menden à la Carte. Und sie blieben auch bei anhaltenden Regengüssen wie am Freitagabend, tanzten mit ihren Schirmen vor der großen Bühne am neuen Rathausplatz.

Die Verantwortlichen des Initiativkreises Mendener Wirtschaft (IMW) als Ausrichter zeigten sich am Sonntag gegenüber der WP „sehr zufrieden“ und dankbar angesichts der großen Resonanz. So erfüllte sich, was Cheforganisator Hermann Niehaves noch am Freitagabend als Leitwort für die nunmehr 23. Auflage vorgegeben hatte: „Beständigkeit und Begeisterung – für das Fest und für Menden.“

Regen-Freitagabend

Karl Riepl, seit der ersten Auflage ununterbrochen Festwirt, machte keinen Ausreißer nach oben oder unten aus: „Es war ganz okay“, verhehlte aber nicht, dass den Gastronomen der Regen-Freitagabend „weh getan“ habe. „Das holst Du bei einer Veranstaltung über drei Tage nicht mehr ganz auf.“ Auch bei der großen Modenschau am Samstag drohte der Himmel, die Schleusen zu öffnen. Doch das Wetter hielt.

Vor dem Auftritt der Menden-Models war von Aufregung bei allen Beteiligten keine Spur: Modeexpertin Brunhilde Rieber hatte vor Beginn ihrer Modenschau im WP-Gespräch erklärt, es sei eine kleine Tradition, dass sie und ihre Models eine Stunde vor dem Auftritt gemeinsam beten: „Dann fassen wir uns an den Händen. Das ist wie ein Ritual. Danach sind wir ruhig und gelassen.“

Diese Gelassenheit war zu spüren bei der Modenschau, die die Mendenerin mit ihren Models auf der großen à-la-Carte-Bühne ablieferte. Hunderte vor allem weibliche Zuschauer hatten sich schon lange vor dem Start eingefunden, um sich einen der begehrten Plätze zu sichern.

Von klassisch bis knallig

Was trägt frau im nächsten Herbst und Winter? Auf der einen Seite, so erklärt Brunhilde Rieber, Grau-, Camel- und Brauntöne. Also ganz klassisch. Aber auf der anderen Seite auch Hingucker-Farben wie ein knalliges Pink, ein leuchtendes Blau, ein zitroniges Gelb. Auch mit Blumen-Prints, üppigen Schals, Stepp, Jeans und Strick-Pullovern kann man im nächsten Herbst und Winter wenig falsch machen.

Die Mendener Models – viele sind seit Jahren dabei, alle machen beruflich ganz andere Dinge – strahlten ihre gute Laune ins Publikum aus. Das ließ sich gern anstecken und sparte nicht mit Applaus. Auch, als Brunhilde Rieber ihre „rechte Hand“ und Mitorganisatorin Anna Korbel, die die Modenschau mit ihr zusammengestellt hat, sowie weitere Unterstützer ihres Team vorstellte.

Ihren sehnlichsten Wunsch hatte Brunhilde Rieber zum Start der Modenschau geäußert: „Ich bin ziemlich sicher, dass mich der liebe Gott nicht im Regen stehen lässt.“ Kurz vor Ende der gut einstündigen Schau zeigte sich Brunhilde Rieber erleichtert. Zum Start sei Regen angekündigt gewesen: „Und es sah ja wirklich schlimm aus. Ich habe die ganze Zeit Zwiesprache gehalten und gesagt, nein, du lässt mich nicht im Regen stehen. Ein Applaus für – Gott.“ Diesem Wunsch folgte das Publikum gerne. Und so kamen Models und Zuschauer trocken durch die Modenschau. Wenige Minuten nach Ende öffnete der Himmel seine Schleusen.

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