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Hotel in Menden: Das „Come In“ bekommt einen neuen Besitzer

Das Hotel Come In an der Fröndenberger Straße in Menden.

Das Hotel Come In an der Fröndenberger Straße in Menden.

Foto: Menzel / Come In

Menden.  Das Hotel „Come In“ in Menden bekommt einen neuen Besitzer. Der neue Chef verrät, was er jetzt mit dem Haus an der Fröndenberger Straße vorhat.

Das größte Mendener Hotel bekommt einen neuen Besitzer. Das Come In an der Fröndenberger Straße soll gleichzeitig modernisiert werden. Der neue Besitzer verrät, was er jetzt mit dem Gebäude vorhat.

„Wir renovieren das Haus und die Zimmer“, kündigt Michael Menzel an. Der Geschäftsmann übernimmt das Hotel zum 1. November. Die Noch-Besitzerin will sich nach eigenen Angaben „anderen Projekten widmen, die mich neu herausfordern“, erklärt sie. „Von Innen wird einmal durchrenoviert. Wir werden das alles richtig auffrischen“, sagt Menzel. Die Elektrik sei bereits überholt worden. Teppichböden sollen auch aus hygienischen Gründen für Vinyl weichen.

Hotel „Come In“ an der Fröndenberger Straße hat 23 Zimmer

Das Hotel ist mit 23 Zimmern das größte Mendener Hotel. Zum Hotel gehören auch eine große Suite mit Whirlpool und eine Vier-Personen-Suite. Die Nachfrage nach den Zimmern sei auch in Corona-Zeiten noch enorm hoch, sagt Menzel.

„80 Prozent der Gäste sind Monteure und Radfahrer“, sagt Menzel. Die Auslastung des Hotels sei überdurchschnittlich hoch. In Menden gibt es bekanntlich kaum Konkurrenz. Viele große Unternehmen klagten bereits, dass sie häufig Probleme haben, Geschäftsreisende unterzubringen.

Am mittlerweile etablierten Namen des Hauses will der neue Chef vorerst nichts ändern. „Der Name bleibt, die Telefonnummer auch. Auch bei den Preisen (Einzelzimmer ab 44 Euro pro Nacht, Doppelzimmer ab 66 Euro) soll sich vorerst nichts ändern.

Neue Besitzer wollen Nachfrage nach Frühstück Rechnung tragen

„Wir wollen jetzt ein richtig gutes Frühstück anbieten“, sagt Menzel. Viele Gäste seien in diesem Bereich durchaus anspruchsvoller geworden. Dieser Nachfrage wolle er Rechnung tragen. „Wir machen das vom Feinsten.“

Die Rezeption soll künftig bis 19 Uhr besetzt sein. Gäste sollen aber auch wie gehabt 24 Stunden einchecken können. Dazu gibt es einen Schlüsselautomaten, der Gäste auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten den Weg ins Zimmer ermöglichen soll – ein Vorteil für Spätanreisende und Frühaufsteher.

Aktuell laufen bereits Renovierungsarbeiten. Allerdings geht auch der Betrieb unter der alten Besitzerin noch vorerst weiter. Die Betriebsübergabe soll dann exakt zum 1. November erfolgen. Zum alten Schmuddelimage, das dem Haus früher mal anhaftete, wolle er auf gar keinen Fall zurück, betont Menzel. „Das wird ein richtig schönes Hotel.“

Hinweis: In einer älteren Version hieß es, die alte Besitzerin ziehe sich aus Altersgründen zurück. Sie erklärt nun, dass sie sich neuen Aufgaben widmen wolle. Das haben wir ergänzt.

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