Corona

Impfzentrum MK: Leiter wünscht sich größere Vakzin-Akzeptanz

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Start im Impfzentrum Märkischer Kreis in Lüdenscheid. Inzwischen sind dort mehr als 4500 Erstimpfungen erfolgt.

Start im Impfzentrum Märkischer Kreis in Lüdenscheid. Inzwischen sind dort mehr als 4500 Erstimpfungen erfolgt.

Foto: Märkischer Kreis, Öffentlichkeitsarbeit / Alexander Bange/ Märkischer Kreis

Märkischer Kreis.  Der Märkische Kreis zieht eine erste Zwischenbilanz zum Impfzentrum. In dieser Woche werden noch zusätzliche Termine ab 1. März freigeschaltet.

Im ImpfzentrumMärkischer Kreis sind in den ersten beiden Wochen mehr als 3000 Erstimpfungen der Generation 80plus sowie 1500 Erstimpfungen der höchsten Priorisierungsgruppe erfolgt. Das teilt die Pressestelle des Märkischen Kreises mit. Die Impfungen seien nahezu reibungslos verlaufen.

Zu höchsten Priorisierungsgruppe gehören laut Impfverordnung unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ambulanten Pflegediensten und Betreuungsdiensten, Personal von Tagespflegeeinrichtungen sowie Wohngemeinschaften (mit Ausnahme des Personals von Einrichtungen der Eingliederungshilfe), Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Hospizen und von ambulanten Hospizdiensten, (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte (eingeschlossen deren medizinisches Fachpersonal) sowie Rettungsdienstpersonal.

8000 Erst- und Zweitimpfungen ab März gebucht

Seit Ende Januar können Bürgerinnen und Bürger aus dem Märkischen Kreis, die 80 Jahre oder älter sind, Termine zur Corona-Schutzimpfung vereinbaren – entweder online (www.116117.de) oder über die kostenlose Telefonnummer 0800 116117 02. Für März, April und Mai sind im Impfzentrum des Kreises jeweils 8000 Erst- und jeweils 8000 Zweitimpfungen gebucht worden.

Aufgrund der zunehmenden Impfstoffverfügbarkeit werden im Verlauf dieser Woche noch zusätzliche Termine ab dem 1. März freigeschaltet. Wichtig: Bei der Anmeldung sollten sowohl Termine für die Erst- als auch für die Zweitimpfung drei Wochen später vereinbart werden.

Ärztlicher Leiter dankt - und wünscht sich größere Impfstoff-Akzeptanz

Dr. Gregor Schmitz, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, zieht eine positive Zwischenbilanz: „Man kann dem Team und allen Beteiligten des Impfzentrums, aber auch den zu impfenden Menschen ein dickes Kompliment aussprechen: Es läuft alles zufriedenstellend. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass die zu impfenden Personen möglichst zu den Zeiten kommen, zu denen sie den Termin vereinbart haben. Darüber hinaus wünsche ich mir eine größere Akzeptanz für die angebotenen, guten und wirksamen Impfstoffe.“

In allen vollstationären Pflegeeinrichtungen im Märkischen Kreis sind die Erstimpfungen und am Ende dieser Woche auch die Zweitimpfungen abgeschlossen.

Kreis hat auf Reihenfolge der Impfungen keinen Einfluss

Zum Hintergrund: Die Koordinierungsleitung des Impfzentrums Märkischer Kreis bringt die Bestellungen auf den Weg und führt die Impfungen anhand der vergebenen Termine durch. Auf die Reihenfolge der Impfungen hat der Kreis keinen Einfluss. Diese wird, ebenso wie die zu priorisierenden Personengruppen, in der Corona-Impfverordnung des Bundes festgelegt. Die Zuteilung der Impfdosen erfolgt durch das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist nach wie vor für die Terminvergabe zuständig (Telefon 0800 116 117 02 oder online 116117.de).

Alle Informationen zum Impfzentrum MK finden Sie hier.

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