Corona-Impfung

Krankenhaus in Menden wartet auf Pläne zur Impfung

Die ersten Impfungen mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech (Symbolfoto) sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Die Frage ist, wie sehr das Vincenz-Krankenhaus eingebunden ist.

Die ersten Impfungen mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech (Symbolfoto) sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Die Frage ist, wie sehr das Vincenz-Krankenhaus eingebunden ist.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Menden.  Im Mendener Vincenz-Krankenhaus wartet man noch auf konkrete Pläne zur Verteilung des Corona-Impfstoffs. Gleichzeitig laufen aber Vorbereitungen.

Im Mendener Vincenz-Krankenhaus ist noch unklar, wann Corona-Impfstoff für das Personal eintreffen könnte. Es sei auch noch offen, welche Rolle das Krankenhaus bei der Impfung spielen könnte. Im Hintergrund laufen aber bereits Vorbereitungen.

Meldungen über bereits fest zugesagt Kontingente von Impfdosen könne er aktuell nicht nachvollziehen, sagt Krankenhaus-Sprecher Christian Bers. Die Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis (KKiMK) seien selbst noch nicht über ähnliche Pläne informiert worden. Das liege aber auch in der Natur der Sache: „Der Impfstoff ist ja noch gar nicht zugelassen“, sagt Bers.

Fäden laufen in der Krankenhaus-Apotheke zusammen

Gleichwohl zeigt sich das Krankenhaus vorbereitet: „Wir sind personell und technisch gerüstet“, sagt Bers nach Rücksprache mit der hauseigenen Krankenhaus-Apotheke. Aus Sicht des Krankenhauses könne es schnell gehen, wenn zentrale Anweisungen erfolgen sollten. Der Bund hatte angekündigt, dass der erste Impfstoff zum Jahreswechsel ausgeliefert werden könne. An erster Stelle sollen besonders gefährdete Personengruppe, dazu aber auch medizinisches Personal geimpft werden.

Wie das in Menden abläuft, sei ebenfalls noch unklar. Dass das Vincenz-Krankenhaus selbst zu einem Impfzentrum werden könnte, ist aktuell eher unwahrscheinlich. Bers erinnert an die Mitteilungen des Bundes: „Man weiß ja, dass es bundesweit 53 Impfzentren geben soll.“ Ob es dabei bleibt, ist offen. Aus dem Gesundheitsministerium war zu vernehmen, dass es zumindest deutlich mehr Orte geben soll, an denen Menschen geimpft werden sollen. Zumindest der Impfstoff des Herstellers Biontech bedarf einer Kühlung bei minus 80 Grad. Dafür müssen spezielle Kühlschränke angeschafft werden.

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