Prozess

Machetenmord: Mendener weiter in Klinik untergebracht

In der Theodor-Hürth-Straße soll ein 28-Jähriger seine 54-jährige Mutter erstochen haben. Der Prozessauftakt verzögert sich.

In der Theodor-Hürth-Straße soll ein 28-Jähriger seine 54-jährige Mutter erstochen haben. Der Prozessauftakt verzögert sich.

Foto: Arne Poll

Menden.  Der 28-jährige Mendener, der seine Mutter mit einer Machete erstochen haben soll, wird bis Prozessbeginn in einer psychiatrischen Klinik bleiben.

Der 28 Jahre alte Mendener, der im April dieses Jahres seine Mutter mutmaßlich mit einer Machete getötet hat, bleibt weiterhin in psychiatrischer Unterbringung und kommt bis zum geplanten Prozessauftakt nicht auf freien Fuß.

Martin Brandt, Pressedezernent am Oberlandesgericht Hamm, bestätigt die Entscheidung zur weiteren Unterbringung des Senats auf WP-Anfrage. „Der Senat hat entschieden, die Unterbringung auch über die Sechs-Monats-Frist anzuordnen“, erklärt Brandt. Hintergrund ist, dass der Prozess eigentlich innerhalb der ersten sechs Monate beginnen muss.

Nach der Tat am 8. April dieses Jahres wäre das der 9. Oktober gewesen. Da das Landgericht Arnsberg allerdings terminliche Schwierigkeiten hatte, einen entsprechenden Starttermin zu finden, musste das Gericht einen Antrag beim OLG Hamm stellen. Dieser ist nun also genehmigt worden.

Verhandlung im November

„Wir haben unserer Meinung nach entsprechend dargelegt, dass wir ausreichende Anstrengungen unternommen haben, die Verhandlung innerhalb der Frist beginnen zu lassen“, so Johannes Kamp, Pressesprecher am Landgericht Arnsberg seinerzeit.

Prozessauftakt im Verfahren gegen den 28-jährigen Mendener vor dem Landgericht ist am 25. November.

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