Halloween

Menden: Das Horror-Haus auf Platte Heide

Die Mitarbeiter des Teams Stadtteilarbeit haben sich bereits in Schale geworfen: Die Kostüme sind Teil der Horror-Haus-Aktion.

Die Mitarbeiter des Teams Stadtteilarbeit haben sich bereits in Schale geworfen: Die Kostüme sind Teil der Horror-Haus-Aktion.

Foto: Team Stadtteilarbeit

Platte Heide.  Verlassene Orte oder solche mit undurchsichtiger Vergangenheit üben immer einen Reiz aus. Was es mit dem Horror-Haus auf sich hat, lest ihr hier.

In der Hönnestadt, genauer gesagt auf Platte Heide, gibt es bald ein Horrorhaus. Und das lockt vor allem Kinder und Jugendliche an – so zumindest die Hoffnung.

Zwei Gruppen an zwei Tagen

Verlassene Orte oder solche mit einer undurchsichtigen Vergangenheit ziehen von jeher Schaulustige an. Auch auf Platte Heide soll das so sein. Denn dort gibt es ein Horror-Haus. Doch wer dabei an eine Ruine oder heruntergekommene Hütte im Wald denkt, liegt falsch. Es ist eine Aktion der vier Mendener Stadtteil-Treffs, die pünktlich zu Halloween eine Aktion für Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt haben.

„Normalerweise organisieren wir um diese Jahreszeit immer einen Ausflug in den Movie Park“, erklärt Angelina Aurich, Leiterin des Platte Heider Treffs. Denn dort werfen sich die Mitarbeiter alljährlich in schaurige Kostüme und erschrecken die Besucher. Doch angesichts der Corona-Pandemie habe man sich diesmal dazu entschlossen, den Ausflug zu streichen und selbst etwas auf die Beine zu stellen.

Damit dabei alle auf ihre Kosten kommen, gibt es gleich zwei Möglichkeiten: Zwölf- bis Fünfzehnjährige dürfen sich am Donnerstag, 29. Oktober, durch das Horror-Haus schleichen; 16- bis 21-Jährige dann tags darauf am Freitag, 30. Oktober. „Für die jüngere Altersklasse fahren wir ein bisschen mit angezogener Handbremse“, erklärt Aurich und schmunzelt. Für die Älteren wolle man hingegen „Vollgas geben und das könnte ein bisschen zu viel für die Jüngeren sein“. Beteiligt an der Aktion sind alle Mendener Stadtteiltreffs, die für die Gruseltage sechs hauptamtliche und mehrere ehrenamtliche Mitarbeiter abstellen.

Grusel-Faktor garantiert

Angesichts steigender Corona-Zahlen soll die Aktion „Horror-Haus“ dennoch durchführbar sein, wie Stadtsprecher Johannes Ehrlich auf WP-Anfrage erklärt. Und dafür hat die Stadt zum einen ein Anmeldesystem mit Zeitfenstern aufgelegt; zum anderen werden die Räume nach jedem Gruppendurchlauf desinfiziert. „Die Zeitslots liegen immer bei 30 Minuten“, erklärt Angelina Aurich. Fünf Kinder und Jugendliche können dann zusammen durch das Haus ziehen.

Im Horror-Haus selbst wartet ein Mix aus Grusel und Aktion. Denn thematisch sind die drei verschiedenen Themen-Räume an eine die sogenannten „Escape-Rooms“ angelehnt. Die Gruppen müssen Gegenstände finden, um sich vorzuarbeiten und die zusammenhängende Geschichte zu verstehen. Für den Grusel-Faktor hat das Team Stadtteilarbeit bereits fleißig eingekauft. „Wir haben massig Kunstblut und Theaterschminke auf Lager“, sagt Aurich und lacht. Zusammen mit entsprechender Deko sowie Licht- und Geräuscheffekten soll das Platte Heider Horror-Haus dem Movie Park in nichts nachstehen – von Achterbahnen und Co. abgesehen.

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