Schule

Menden: Einschulungsfeiern in Grundschulen auf der Kippe

Ob Einschulungsfeiern – wie hier an der Albert-Schweitzer-Schule – wie im vergangenen Jahr möglich sind, steht in den Sternen.

Ob Einschulungsfeiern – wie hier an der Albert-Schweitzer-Schule – wie im vergangenen Jahr möglich sind, steht in den Sternen.

Foto: Archiv/ Livia Krimpelbein

Menden.  Die Corona-Pandemie macht es auch Grundschulen schwer, die Zeit nach den Sommerferien zu planen. Nun stehen Einschulungsfeiern auf der Kippe.

461 Grundschüler werden nach den Sommerferien in Menden eingeschult. Doch wie und ob die Einschulung der i-Dötzchen in diesem Jahr überhaupt über die Bühne geht, ist angesichts der Corona-Schutzmaßnahmen noch völlig offen.

Eingangsuntersuchungen fallen aus

Normalerweise startet die Stadtverwaltung noch vor den Sommerferien eine Abfrage an den Grundschulen, wie und in welchem Umfang Einschulungsfeierlichkeiten geplant sind. Doch diesmal habe man „viel Achselzucken erhalten“, wie Stadtsprecher Johannes Ehrlich auf WP-Anfrage erklärt. Denn die Schulleitungen wollen dem Vernehmen nach die Entwicklung der Corona-Pandemie im Laufe der Sommerferien abwarten, bevor sie eine Entscheidung dazu treffen. Die Schulleitungen stünden mit den Eltern in Kontakt, sodass auch eine kurzfristig anberaumte Einschulungsfeier möglich sei.

Wie sich die 461 Grundschüler im Stadtgebiet verteilen:

Albert-Schweitzer-Schule: 101 Kinder, die Aufteilung erfolgt vierzügig.

Grundschule Platte Heide: 90 Kinder, ebenfalls vierzügig.

Nikolaus-Groß-Schule Bösperde: 90 Kinder, vierzügig.

Josefschule Menden: 68 Kinder, hier erfolgt die Aufteilung dreizügig.

Bischof-von-Ketteler-Schule: 57 Kinder, ebenfalls dreizügig.

Josefschule Lendringsen: 55 Kinder, zweizügig.

Kreisweit werden insgesamt 3470 Kinder in insgesamt 63 Grundschulen eingeschult. Coronabedingt mussten die Schuleingangsuntersuchungen in diesem Jahr jedoch ausfallen. „Sie können allerdings nach Schulbeginn in Einzelfällen nachgeholt werden, wenn die jeweilige Schulleitung das für erforderlich halten“, teilt der Kreis dazu weiter mit.

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