Nachhaltigkeit

Menden: Firma MPG für Umweltwirtschaftspreis nominiert

Andreas Gahl, Geschäftsführer des Mendener Unternehmens MPG Präzisionsrohr, sucht systematisch nach Möglichkeiten, die Energieeffizienz in der Produktion zu verbessern. Sein Unternehmen wurde jetzt für den Umweltwirtschaftspreis NRW nominiert.

Andreas Gahl, Geschäftsführer des Mendener Unternehmens MPG Präzisionsrohr, sucht systematisch nach Möglichkeiten, die Energieeffizienz in der Produktion zu verbessern. Sein Unternehmen wurde jetzt für den Umweltwirtschaftspreis NRW nominiert.

Foto: Jens Helmecke / WP- Jens Helmecke

Menden/Düsseldorf.  Das Mendener Unternehmen MPG ist unter den zehn Nominierten für den Umweltwirtschaftspreis NRW 2022. Es geht um Innovation und Nachhaltigkeit.

Das nordrhein-westfälische Umweltministerium und die NRW Bank haben die Nominierungen für den Umweltwirtschaftspreis NRW 2022 bekanntgegeben. Unter den zehn innovativsten und nachhaltigesten Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleitungen, die für den Umweltwirtschaftspreis NRW 2022 nominiert wurden, ist auch das Mendener Unternehmen MPG Mendener Präzisonsrohr GmbH. Insgesamt nahmen 58 Unternehmen der Green Economy an dem Wettbewerb teil, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Ministerium und Förderbank.

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Umweltwirtschaftspreis NRW zum zweiten Mal ausgelobt – 60.000 Euro Preisgelder

Unter dem Motto „Gut für die Wirtschaft – besser für die Umwelt“ hat das Umweltministerium den Umweltwirtschaftspreis in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit der NRW Bank ausgelobt. Auf die von einer unabhängigen Jury ermittelten Gewinner warten Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro. Die Verleihung des Umweltwirtschaftspreises ist für November 2022 geplant. +++ Auch interessant: Stadt und Unternehmen wollen die Klimaneutralität für Menden +++

MPG: Bis 2030 sollen alle Produkte klimaneutral sein

Zu dem Mendener Unternehmen heißt es in der Mitteilung weiter: „Die Mendener Präzisionsrohr GmbH stellt kupferlegierte Wärmetauscherrohre her und garantiert deren Rücknahme und Rückführung in den Stoffkreislauf. Aus den zurückgenommenen Rohren werden neue Produkte ohne Qualitätseinbußen hergestellt. Auf diese Weise werden weniger Kupfer, Zink und Nickel aus dem Tagebau bzw. der energieaufwändigen Aufbereitung benötigt. Bis 2030 sollen alle Produkte klimaneutral sein. Ziel ist es, künftig alle benötigten Materialien aus zurückgenommenen Altprodukten zu gewinnen. Zudem sollen einzelne Komponenten aus den Altprodukten an die jeweiligen Hersteller zurückgeliefert werden. Zu diesem Zweck werden entsprechende Rücknahmesysteme und strategische Partnerschaften mit Herstellern aufgebaut.“

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