Wirtschaft

Menden: Neue Gesichter in der Kludi-Chefetage

Lesedauer: 4 Minuten
„So sieht die Zukunft von Kludi aus“: Sven Mang (2. von links) und Can Yildirim (links) sind neue Mitglieder des internationalen Führungsteams beim Armaturenspezialisten Kludi. Ihm gehört Deutschland-Vertriebschef Sebastian Biener (2. von rechts) bereits an, der zum 1. April als Sales Director Central Europe zusätzlich die Verantwortung für die Märkte in Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Österreich übernommen hat. Kludi-CEO Julian Henco (rechts) freut sich, dass es gelungen ist, wichtige Führungspositionen im Unternehmen mit Spitzenkräften aus der nächsten Generation zu besetzen.

„So sieht die Zukunft von Kludi aus“: Sven Mang (2. von links) und Can Yildirim (links) sind neue Mitglieder des internationalen Führungsteams beim Armaturenspezialisten Kludi. Ihm gehört Deutschland-Vertriebschef Sebastian Biener (2. von rechts) bereits an, der zum 1. April als Sales Director Central Europe zusätzlich die Verantwortung für die Märkte in Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Österreich übernommen hat. Kludi-CEO Julian Henco (rechts) freut sich, dass es gelungen ist, wichtige Führungspositionen im Unternehmen mit Spitzenkräften aus der nächsten Generation zu besetzen.

Foto: Brennweite/Frauke Brenne / Kludi GmbH & Co. KG

Menden.  Der Mendener Armaturenspezialist Kludi stellt Weichen für die Zukunft: Mit Sven Mang und Can Yildirim verstärken zwei Mittdreißiger die Chefetage.

Der weltweit operierende Sauerländer Armaturenspezialist Kludi hat Änderungen in der personellen Zusammensetzung und in der Aufgabenverteilung seines internationalen Führungsteams vorgenommen. Wie das international operierende heimische Unternehmen jetzt mitteilt, ergänzen künftig Sven Mang (36) und Can Yildirim (37) das Gremium, dessen Mitglieder direkt an die Geschäftsführer des Mittelständlers, Julian Henco (CEO) und Frank Holtmann-Wibberich (CFO) berichten. Zudem habe Sebastian Biener (38), Leiter des deutschen Vertriebs und Sprecher der deutschen Geschäftsleitung, seit dem 1. April 2021 als Sales Director Central Europe zusätzlich die Verantwortung für die Märkte in Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Österreich übernommen.

CEO Henco: „Bewusst für Spitzenkräfte aus der nächsten Generation entschieden“

„Wir haben uns bewusst dafür entschieden, unsere Führungsmannschaft mit Spitzenkräften aus der nächsten Generation zu verstärken. Sie haben in ihrer bisherigen Laufbahn gezeigt, dass sie ihr jeweiliges Fachgebiet aus dem Effeff beherrschen und dabei doch immer die Entwicklung des Gesamtunternehmens im Blick haben“, erläutert Julian Henco, Vorsitzender der Kludi- Geschäftsführung. „Die drei neuen Mitglieder unseres Führungsteams stehen dafür, wie die Zukunft von Kludi aussieht.“

Sven Mang übernimmt als Leiter des Stammwerks Menden die Fertigung

Die Neuen haben sich unterdessen bereits bewährt. Sven Mang ist seit April 2018 für Kludi tätig. Als Leiter des Lean-, Supply Chain- und Prozessmanagements sei es seinem Team und ihm gelungen, durch eine effiziente Gestaltung von Abläufen und Prozessen in Produktion und Logistik Produktivität und Lieferqualität spürbar zu verbessern, erklärt Henco. Im Februar 2019 übernahm der studierte Maschinenbauingenieur und technische Betriebswirt dann die Leitung des Kludi-Stammwerks in Menden. „In dieser Funktion war er maßgeblich an Planung und Realisierung der Investitionsoffensive beteiligt, in deren Zuge das Familienunternehmen in den letzten zwei Jahren seine Fabrik zur vollstufigen Armaturenfertigung ausgebaut und umfassend modernisiert hat.“ Im März 2021 trat Mang nun die Nachfolge von Udo Otrzonsek als Group Director Operations (CDO) an. Otrzonsek ist unterdessen in eine selbstständige Tätigkeit gewechselt und will Kludi künftig als freier Berater unterstützen.

Damit leitet Sven Mang die Fertigung und die produktionsnahen Bereiche aller Kludi-Werke. „Sven Mang hat unter Beweis gestellt, dass er mit seinem Know-how in der Lage ist, unsere Produktion auf ein neues Effizienzniveau zu heben. Damit trägt er dazu bei, dass Kludi den Kurs profitablen Wachstums und nachhaltiger Wertsteigerung fortsetzt“, betont Unternehmenschef Julian Henco.

Mit Can Yildirim wird Kludis Supply Chain zum eigenständigen Bereich

Neu zu Kludi stößt am 1. Mai 2021 Can Yildirim, der von der Otto Fuchs KG in Meinerzhagen kommt. Beim Unternehmen der Nichteisen-Metallindustrie, das seine Schwerpunkte in den Bereichen Automotive, Luft - und Raumfahrt sowie Stangpressen hat, war der studierte Betriebswirt im Fachbereich General Management seit 2011 in Leitungsfunktionen tätig, zuletzt als Leiter des globalen Einkaufs und der Supply-Chain-Abteilungen. Beim mittelständischen Armaturenspezialisten in Menden wird Can Yildirim, der nach seinem Studium neun Jahre Erfahrungen im Einkauf eines Unternehmens der Sanitärindustrie gesammelt hat, das komplette Supply Chain Management verantworten, das dazu organisatorisch ab sofort als eigenständiger Bereich aufgestellt wird.

„Wir freuen uns, dass wir mit Can Yildirim einen ausgewiesenen Profi in Sachen Lieferkette und Einkauf für Kludi gewinnen konnten, der auch über langjährige Erfahrungen in unserer Branche verfügt“, erklärt Kludi-CEO Julian Henco. „Mit ihm werden wir unsere Supply Chain strategisch neu ausrichten und zukunftssicher aufstellen – zum Vorteil unserer Kunden im professionellen Vertrieb, aber auch mit Blick auf unsere Kostenstrukturen“, sagte Henco weiter.

Auf Restrukturierung des Vertriebs im Inland folgen die Nachbarländer

Nach etwas mehr als zwei Jahren bei Kludi ist Deutschland-Vertriebschef Sebastian Biener seit Anfang dieses Monats auch für die Märkte in Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Österreich zuständig. Die Vertriebsverantwortlichen in der Region Benelux, Piet Pirovano und in Österreich Thomas Krones, berichten direkt an ihn, beschreibt Julian Henco die Funktionen weiter. „Nach der erfolgreichen Restrukturierung unseres deutschen Vertriebs, die für mehr Kundennähe und eine stärkere Vernetzung unserer Fachkundenbetreuung gesorgt hat, wird Sebastian Biener mit seinem Knowhow die Kludi-Teams in unseren Nachbarländern dabei unterstützen, die Marktbearbeitung zum Nutzen unserer Fachpartner in Handel und Handwerk weiter zu intensivieren.“

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