Grünfärbung

Menden: Uranin im Bach – das war kein städtischer Auftrag

Der Glockenteichbach in Menden. Samstagabend war er grün eingefärbt.

Der Glockenteichbach in Menden. Samstagabend war er grün eingefärbt.

Foto: WP-Archiv / WP

Menden.  Durch Uranin leuchtete der Glockenteichbach in Menden Samstagabend grün. Inzwischen ist klar: Es war kein städtischer Auftrag.

Der giftgrüne Glockenteichbach und Mühlengrabenteich in Menden gehen nicht auf einen Gewässer-Test der Stadt zurück. Sowohl Michael Mathmann als Leiter der Stadtentwässerung als auch Frank Wagenbach, Fachbereichsleiter Umwelt, Planen und Bauen im Rathaus, schließen aus, dass eine städtische Abteilung etwas mit der Grünfärbung zu tun gehabt haben könnte.

Auch der städtische Ökologe Philipp Zimpel bestätigt: Es wurde kein Auftrag erteilt. Zumal Samstagabend auch eine eher ungewöhnliche Zeit für solch ein städtisches Vorhaben sei.

Grünfärbung sorgt für Aufsehen

Die Grünfärbung des Glockenteichbaches und Mühlengrabenteichs, in den der Bach mündet, hatte Samstagabend für Aufsehen in der Innenstadt gesorgt. Die Feuerwehr war vor Ort, die Stadtentwässerung wurde informiert. Wer letztendlich den fluoreszierenden Färbestoff Uranin, der für Gewässer ungefährlich ist und vor allem dazu dient, beispielsweise Fehlanschlüsse zu identifizieren, in den Glockenteichbach eingebracht hat, konnte an dem Abend nicht geklärt werden.

Im Rathaus geht man mittlerweile davon aus: „Wahrscheinlich hat sich jemand einen Scherz erlaubt.“

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